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Leichtathletik-WM 2023: Armand Duplantis, Sha'Carri Richardson und Co. - die Stars von Budapest im Überblick
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Publiziert 19/08/2023 um 15:00 GMT+2 Uhr
Einer wie Usain Bolt ist nicht in Sicht, aber dennoch hat die Leichtathletik-WM in Budapest (19. bis 27. August) einige Stars zu bieten. Während Stabhochsprung-Lichtgestalt Armand Duplantis die Limits seiner Sportart ganz alleine austestet, plant Sha'Carri Richardson die Wachablösung bei den Sprinterinnen. Hier gibt es eine Auswahl der größten Stars der Weltmeisterschaft in Ungarn.
Armand Duplantis
Fotocredit: Getty Images
Zwischen dem 19. und 27. August versammelt sich in Budapest die Elite der Leichtathletik zur WM 2023 (live bei Eurosport und discovery+).
Ob durch seine sportlichen Leistungen in den vergangenen Monaten oder eine freche Kampfansage an die Konkurrenz, bereits im Vorfeld stellte sich so mancher Athlet ins Rampenlicht.
Stabhochspringer Armand Duplantis kennt auf der Jagd nach dem Weltrekord nach oben keine Grenzen, Läuferin Faith Kipyegon lässt auf ihren Distanzen regelrecht die Zeit stehen.
Sprinter Noah Lyles ließ vor dem Showdown indes verbal die Muskeln spielen und will auf den 100 Metern die zweitbeste Zeit der Geschichte knacken.
Leichtathletik-WM 2023: Die Stars im Überblick
Armand Duplantis (Stabhochsprung): Die Frage, wer mit dem WM-Titel nach Hause reist, stellt sich eigentlich nicht. Armand Duplantis fliegt auch in diesem Jahr mit einer derartigen Leichtigkeit in schwindelerregende Höhen, dass alles außer Gold für den schwedischen Ausnahmeathleten eine echte Sensation wäre.
Das Ziel für Budapest lautet daher natürlich auch: Weltrekord. Bei seinem ersten WM-Titel im Vorjahr in Eugene hatte er seine eigene Bestmarke auf 6,21 m verbessert. Ein Jahr später steht diese bereits bei 6,22 m. Er selbst, wer sonst, hatte sie im vergangenen Februar weiter nach oben geschraubt.
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"Show vom Feinsten": Duplantis knackt Meeting-Rekord in Berlin
Quelle: Eurosport
Faith Kipyegon (1500 m und 5000 m): Mit zwei Weltrekorden innerhalb von acht Tagen sorgte Faith Kipyegon im vergangenen Juni für einen echten Paukenschlag. Erst über 1500 m (3:49,11) und dann über 5000 m (14:05,20) schraubte die Kenianerin gleich zwei Bestmarken nach unten - und fügte nach zweimal Olympia-Gold und zwei WM-Titeln weitere Meilensteine hinzu.
Seit der Geburt ihrer Tochter 2018 legt die heute 29-Jährige beachtliche Leistungen hin. Nach ihrem Weltrekord über die 1500 m sagte sie: "Ich widme diesen Weltrekord allen Müttern in dem Wissen, dass alles möglich ist."
Noah Lyles (100 m und 200 m): An Selbstvertrauen mangelt es Noah Lyles keineswegs. "Ich werde 9,65 Sekunden und 19,10 Sekunden rennen", schrieb der US-Amerikaner auf Instagram. Also die zweitbeste Zeit der Geschichte über 100 m und Weltrekord über 200 m. Diese Leistungen würden seinen Doppelstart in Budapest zweifelsohne zu einem denkwürdigen Ereignis machen.
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Noah Lyles hat sich für Budapest sehr viel vorgenommen
Fotocredit: Getty Images
Doch auch wenn ihm "nur" der WM-Titel über die 200 m und damit der Hattrick gelingen würde, wäre die Reise nach Ungarn eine sehr erfolgreiche für den Trainingspartner von Gina Lückenkemper. Es würde ihm die Möglichkeit geben, in zwei Jahren mit Usain Bolt gleichzuziehen: Der Jamaikaner triumphierte zwischen 2009 und 2015 viermal bei Weltmeisterschaften über die halbe Stadionrunde.
Sha'Carri Richardson (100 m und 200 m): Sha'Carri Richardson gilt bereits seit zwei Jahren als US-Goldhoffnung im Sprint und ist eine schillernde Athletin. 2021 wurde sie allerdings von den Olympischen Spielen in Tokio 2021 ausgeschlossen, nachdem sie positiv auf Marihuana getestet worden war.
Dann musste sie ihre Hoffnungen auf eine Medaille bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr begraben, als sie bei den US-Trials durchfiel.
Nun also Budapest, wo die 23-Jährige gleich bei ihrer ersten WM über die 100 m Dauersiegerin Shelly-Ann Fraser-Pryce ablösen will. Vier der vergangenen fünf WM-Titel gingen an die Jamaikanerin. Nur Fraser-Pryces Landsfrau und Vize-Weltmeisterin Shericka Jackson (10,65) lief in diesem Jahr schneller als Richardson (10,71).
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Sha'Carri Richardson will Shelly-Ann Fraser-Pryce ablösen
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Karsten Warholm (400 m Hürden): Dieses hammerharte Rennen von Eugene dürfte Karsten Warholm noch in bitterer Erinnerung haben. Ein Jahr nach dem denkwürdigen Olympia-Finale von Tokio, wo Warholm und der Brasilianer Allison dos Santos beide unter der bisherigen Weltrekordzeit geblieben waren, kam es zur Neuauflage des spannenden Duells.
Warholm, gebeutelt von einer Verletzung, brach auf der Zielgeraden jedoch ein. Statt seinen dritten WM-Titel in Folge zu feiern, sah er seinen südamerikanischen Rivalen jubeln. Nun will der Norweger in Budapest seinen Dreierpack perfekt machen. Langsam, so viel ist sicher, dürfte das Rennen nicht werden.
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(SID)
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