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Leichathletik-WM: Malaika Mihambo und Co. sind nicht dabei - Das sind die deutschen Hoffnungsträger
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Publiziert 16/08/2023 um 14:05 GMT+2 Uhr
Malaika Mihambo? Johannes Vetter? Konstanze Klosterhalfen? Sie alle sind bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft nicht mit dabei. Am Samstag startet der Wettbewerb, bei dem sich wieder die besten Sportler der Welt messen werden. Doch wer soll in Budapest eigentlich die Medaillen für Deutschland holen? Wir geben einen Überblick über die verbliebenen deutschen Hoffnungsträger.
Niklas Kaul ist Europameister im Zehnkampf
Fotocredit: Getty Images
In wenigen Tagen ist es so weit: Die 19. Leichtathletik-Weltmeisterschaften starten.
Vom 19. August bis zum 27. August werden sich die besten Sportlerinnen und Sportler der Welt in Budapest messen.
Viele deutsche Athleten haben vor dem Start ihre Teilnahme verletzungsbedingt abgesagt. Auch Malaika Mihambo wird nicht an den Start gehen.
Das sind die verbliebenden deutschen Hoffnungsträger.
Julian Weber (Speerwurf):
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Julian Weber ist Europameister im Speerwurf
Fotocredit: Getty Images
Wenn Rio-Olympiasieger Thomas Röhler und Ex-Weltmeister Johannes Vetter schwächeln, springt eben der Europameister von München ein - Weber zeigt sich in diesem Jahr wieder in blendender Verfassung, der 28-Jährige liefert Woche für Woche Topleistungen ab und ist mit seinen 88,72 m die Nummer zwei der Welt. Der Mainzer ist heiß auf den nächsten Coup: "Ich bin derzeit so gut wie nie und will in Budapest eine Medaille."
Leo Neugebauer / Niklas Kaul (Zehnkampf):
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Niklas Kaul
Fotocredit: Getty Images
Jung, unbekümmert, in absoluter Topform - gerade Neugebauer könnte nach seinem deutschen Rekord von 8836 Punkten weiter für Furore sorgen. Allerdings geht die Saison des College-Studenten schon sehr lang, die große Frage lautet: Reicht die Kraft des 23-Jährigen noch für ein weiteres Highlight? Kaul lauert mit seinen 8484 Punkten auf Platz neun in der Welt, der Europameister hat aber schon oft bewiesen, dass er sich beim Saisonhöhepunkt noch einmal extrem steigern kann.
Kristin Pudenz (Diskus):
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Kristin Pudenz bei der Leichtathletik-WM in Eugene
Fotocredit: Getty Images
Silber bei Olympia in Tokio, Silber bei der Heim-EM in München - und auch diesmal ist Pudenz eine absolute Medaillenkandidatin. Die 30-Jährige wirft sehr beständig, liegt mit ihren 66,84 m auf Platz vier in der Welt. Nur der Ausreißer nach oben fehlt noch. Bei der WM hofft die Potsdamerin endlich auf "einen Wurf jenseits der 68 Meter" - und damit auf die nächste Medaille
Tobias Potye (Hochsprung):
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Tobias Potye gewann in München die Silbermedaille
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Der Vize-Europameister segelte zuletzt über starke 2,34 m, nur Olympiasieger Mutaz Essa Barshim (Katar/2,36) und der US-Amerikaner JuVaughn Harrison (2,35) sprangen in dieser Saison höher als der Münchner. Nachdem Potye im Vorjahr bei der WM in der Qualifikation ausgeschieden war, hat er sich nun für Budapest viel vorgenommen: "Letztes Jahr hat sich die WM nur wie teilnehmen angefühlt. Ich möchte dieses Jahr richtig mitspringen."
Christopher Linke (Gehen):
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Christopher Linke bei seinem Silber-Triumph
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Platz vier bei der EM 2014 und der WM 2019 sowie Fünfter bei Olympia 2016 und 2021 - der Potsdamer war oft dicht dran an den Medaillen. Bei der Heim-EM in München schnappte der 34-Jährige dann endlich zu, holte Silber über die 35 km. In Budapest nimmt er sowohl die 20 km als auch die Langdistanz in Angriff, die Form stimmt. Im Mai holte sich Linke den deutschen Rekord über die 35 km zurück - für eine Medaille muss aber alles zusammenkommen.
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(mit SID)
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