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Leichtathletik-WM: Armand "Mondo" Duplantis bricht erneut den Weltrekord im Stabhochsprung und krönt WM-Gold
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Update 15/09/2025 um 16:25 GMT+2 Uhr
Nächste Weltrekord-Show: Stabhochsprung-Überflieger Armand Duplantis (Schweden) hat bei der Leichtathletik-WM seinen Titel-Hattrick perfekt gemacht – und seinen eigenen Weltrekord um einen Zentimeter auf 6,30 m verbessert. Der 25-Jährige dominierte den Wettbewerb nach Belieben, überquerte die 6,30 m unter dem Jubel der Fans in Tokio im dritten Versuch und setzte seine beeindruckende Serie fort.
"Sprengt alle Grenzen": Duplantis verbessert zum 14. Mal den Weltrekord
Quelle: Eurosport
Armand Duplantis hüpfte nach seiner nächsten Weltrekord-Show wie aufgedreht auf und ab, er brüllte seine ganze Freude heraus und ließ sich mit der schwedischen Fahne um den Schultern ausgiebig feiern.
Der Überflieger unterstrich bei der Leichtathletik-WM in Tokio nicht einfach nur seine Ausnahmestellung und machte seinen Titel-Hattrick perfekt. Nein, Duplantis überquerte schwindelerregende 6,30 m und setzte so ein absolutes Statement.
"Danke, danke, danke, ich habe keine Worte, ich bin so glücklich", rief Duplantis noch im Innenraum: "Es ist der größte Traum für mich, der wahr geworden ist."
Duplantis stand nach übersprungenen 6,15 m schon als neuer Weltmeister fest, dann ließ der Schwede 6,30 m auflegen – ein Zentimeter höher als sein vorheriger Rekord.
Er scheiterte im ersten Versuch, im zweiten ganz knapp – doch bei seinem dritten Sprung blieb die Latte unter dem Jubel der Fans tatsächlich liegen.
Gold und Geld - Duplantis dominiert
Der 25-Jährige dominierte den Wettbewerb nach Belieben und setzte damit seine beeindruckende Siegesserie fort. Es war zudem der erste Weltrekord bei den Titelkämpfen in Japan.
Duplantis sicherte sich durch die erneute Galavorstellung eine Extra-Prämie von 100.000 US-Dollar. Hinzu kommen 70.000 für sein drittes WM-Gold in Serie – ein lukrativer Abend für den Sonnyboy.
Für den starken Griechen Emmanouil Karalis, der 6,00 m übersprang, blieb nur Silber übrig. Bronze gewann Kurtis Marschall (5,95/Australien).
Schon Weltrekord Nummer 14
Vor sechs Jahren bei der WM in Doha wurde Duplantis das letzte Mal bei einer großen Meisterschaft bezwungen, danach begann bei Olympia in Tokio sein Siegeszug – und in Japan bewies er nun wieder seine Ausnahmestellung.
6,27, 6,28 und zuletzt dann 6,29 m – schon drei Mal hatte der Ausnahmekönner zuvor in diesem Jahr seinen Weltrekord weiter in die Höhe geschraubt. Aber der Olympiasieger, Welt- und Europameister beeindruckte auch diesmal wieder nicht nur mit seinen Statistiken, sondern mit der Art und Weise, wie er sich immer wieder in die Luft katapultiert – so elegant, so scheinbar mühelos.
Die Frage, wer mit dem WM-Titel nach Hause reist, stellte sich gar nicht. Und am Ende legte Duplantis seinen schon 14. Weltrekord in seiner Karriere hin.
Lita Baehre wird bei Duplantis-Show Zehnter
Für Bo Kanda Lita Baehre (Düsseldorf) hatten sich die Hoffnungen auf eine Top-Platzierung früh zerschlagen. Der Vize-Europameister von 2022 bestätigte aber seine Saisonbestleistung von 5,75 m und wurde damit Zehnter von zwölf Startern.
Der Rheinländer, der am Montagabend bei all seinen drei Versuchen über 5,85 durchlief, hatte sich als einziger von drei deutschen Startern für das Finale qualifiziert. Oleg Zernikel (Landau/5,55), WM-Fünfter von 2022, war wie der Leverkusener Torben Blech (Leverkusen/5,40) in der Qualifikation ausgeschieden.
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(SID)
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