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Noah Lyles und Co. - die Besten der Besten: Fünf Stars und Ikonen der Leichtathletik Weltmeisterschaft in Tokio
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Publiziert 09/09/2025 um 12:35 GMT+2 Uhr
Einer wie Usain Bolt ist weiter nicht in Sicht, aber dennoch hat die Leichtathletik-WM in Tokio (13. bis 21. September) einige interessante Stars zu bieten. Zu den spannendsten Namen zählen der amerikanische Sprinter Noah Lyles, Stabhochsprung-Weltrekordler Armand Duplantis, Sprint-Ikone Shelly-Ann Fraser-Pryce, Hürdenläufer Karsten Warholm sowie Hochspringerin Jaroslawa Mahutschich.
Olympische Spiele Paris 2024: Noah Lyles feiert seinen Sieg im 100-Meter-Finale
Fotocredit: Getty Images
Die 20. Leichtathletik-Weltmeisterschaften finden vom 13. bis 21. September 2025 in der japanischen Hauptstadt Tokio statt. In wenigen Tagen fällt der Startschuss - und mit ihm beginnt die Jagd nach Medaillen, Rekorden und großen Momenten.
Neun Wettkampftage lang messen sich mehr als 2000 Athleten aus über 200 Nationen in insgesamt 49 Disziplinen. Für viele ist die WM der sportliche Höhepunkt des Jahres - und zugleich ein wichtiger Wegweiser für die Olympische Spiele 2028.
Die Leichtathletik-WM in Tokio bringt die Besten der Besten zusammen. Wer setzt sich durch, wer überrascht, wer scheitert am Druck? Einige Namen rücken dabei besonders in den Fokus.
Fünf Stars, die in Tokio für Schlagzeilen sorgen werden.
NOAH LYLES
100 und 200 Meter
Mit seiner Vorliebe für extravagante Auftritte und seinem Show-Talent versucht der 100-m-Olympiasieger aus den USA seit Jahren die Lücke, die Usain Bolt hinterlassen hat, zu schließen. Doch an das Charisma des großen Jamaikaners kommt Lyles nicht heran.
Dennoch könnte der 28 Jahre alte Trainingspartner von Gina Lückenkemper in Tokio in einer Kategorie mit der Sprint-Legende gleichziehen - Bolt triumphierte nämlich zwischen 2009 und 2015 viermal in Serie bei Weltmeisterschaften über 200 m. Lyles hatte vor zwei Jahren in Budapest das Triple perfekt gemacht - und gilt nun wieder als Goldkandidat.
ARMAND DUPLANTIS
Stabhochsprung
6,27 Meter. 6,28 und zuletzt 6,29 m - schon drei Mal hat der schwedische Ausnahmekönner in diesem Jahr seinen eigenen Weltrekord weiter in die Höhe geschraubt. Aber der Olympiasieger, Welt- und Europameister beeindruckt ja nicht nur mit seinen Statistiken, sondern mit der Art und Weise, wie er sich immer wieder in die Luft katapultiert - so elegant, so scheinbar mühelos.
Die Frage, wer mit dem WM-Titel nach Hause reist, stellt sich also eigentlich nicht. Der immer noch erst 25-Jährige erwartet eine "supercoole" WM und versprach, dass er "weiter höher springen werde, dass noch viel mehr kommen" werde.
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Armond Duplantis hat mit 6,29 Metern einen neuen Weltrekord aufgestellt.
Fotocredit: Getty Images
SHELLY-ANN FRASER-PRYCE
100 Meter
Ihr Stern ging 2008 mit Gold bei Olympia in Peking an der Seite von Usain Bolt auf, nun steht die Grande Dame aus Jamaika vor ihrem letzten Hurra - nach der WM beendet Fraser-Pryce ihre große Karriere. Insgesamt drei Mal holte die 38-Jährige Olympia-Gold, zehn WM-Titel sammelte die "Pocket-Rocket" genannte Athletin ein.
Und: Als alle schon glaubten, dass ihre beste Zeit nach der Geburt von Sohn Zyon (2017) vorüber sei, drehte "Mommy Rocket" Fraser-Pryce noch einmal richtig auf. Mit 10,60 Sekunden rannte sie 2021 auf Platz drei der ewigen Weltbestenliste, 2019 und 2023 wurde sie Weltmeisterin über die 100 m. In Tokio will sie nun "auf großartige Weise" Schluss machen.
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Jamaika: Shelly-Ann Fraser-Pryce gewinnt das 100-Meter-Finale der Frauen Leichtathletik-WM 2022
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KARSTEN WARHOLM
400 m Hürden
Was hat sich der Hürden-Wikinger nicht schon für epische Duelle mit seinem Rivalen Rai Benjamin (USA) und dem Brasilianer Alison dos Santos geliefert, in Warholms Sog ist ein unglaubliches Niveau in dieser Disziplin entstanden. So hielt der alte Weltrekord von Kevin Young (46,78 Sekunden) fast 30 Jahre, vier Jahre nach Warholms spektakulären 45,94 Sekunden von Olympia in Tokio ist Youngs Zeit nur noch die 24. schnellste in der Geschichte.
Und angetrieben von seiner Olympia-Pleite in Paris, als Warholm hinter Benjamin "nur" Zweiter wurde, präsentiert sich der 29-Jährige diese Saison wieder in Topform. "Ich habe drei Weltmeistertitel und ich will mehr. Ich bin gierig", sagt Warholm.
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Olympischen Spiele 2020: Karsten Warholm läuft neue Weltbestzeit im 400-Meter-Hürdenlauf
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JAROSLAWA MAHUTSCHICH
Hochsprung
23 Jahre alt ist die Ukrainerin - und doch hat Mahutschich längst alles erreicht. Sie ist Europa- und Weltmeisterin, in Paris krönte sie sich zur Olympiasiegerin und darf sich seit ihrem 2,10-Meter-Sprung auch Weltrekordlerin nennen. Doch vor allem ist Mahutschich seit dem Überfall Russlands auf ihre Heimat eine laute Stimme für die Freiheit der Ukraine.
"Als 2022 der Krieg ausbrach, fragte ich mich, wie ich der Welt zeigen kann, dass ich aus der Ukraine bin und mein Land schützen will", sagte Mahutschich, die sich vor wichtigen Wettkämpfen die Augenlider in den ukrainischen Landesfarben gelb und blau schminkt, einmal: "Mich motiviert es, ein Symbol für diesen Kampf um Unabhängigkeit und Freiheit zu sein."
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Jaroslawa Mahutschich hat einen 37 Jahre alten Weltrekord gebrochen
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(SID)
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Sieg in Sydney-Marathon: Hassan setzt ausrufezeichen
Quelle: Eurosport
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