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Marathon-Weltrekord in Berlin: Eliud Kipchoge stößt in neue Sphären vor

"Das war hart": Kipchoge knackt Marathon-Weltrekord in Berlin
Von SID

16/09/2018 um 11:32Aktualisiert 16/09/2018 um 11:43

Der Kenianer Eliud Kipchoge hat beim Marathon in Berlin einen Fabel-Weltrekord aufgestellt. Der 33-Jährige benötigte für die klassischen 42,195 Kilometer 2:01:39 Stunden und verbesserte die Bestmarke seines Landsmannes Dennis Kimetto (2:02:57), die dieser 2014 ebenfalls in Berlin aufgestellt hatte. Der 33-Jährige Kipchoge ist seit Jahren im Marathon das Maß der Dinge.

Der Kenianer Eliud Kipchoge pulverisierte damit die Bestmarke seines Landsmannes Dennis Kimetto um 1:18 Minuten (2:02:57), die dieser 2014 ebenfalls in Berlin aufgestellt hatte.

Bei den Frauen siegte seine Landsfrau Gladys Cherono in der Streckenrekordzeit von 2:18:11 Stunden zum dritten Mal in der deutschen Hauptstadt.

Kipchoge: "Hatten einen genauen Plan"

Der 33-Jährige Kipchoge ist seit Jahren im Marathon das Maß der Dinge. 2016 gewann er bei den Olympischen Spielen in Rio Gold, im April dieses Jahres sicherte er sich zum dritten Mal den Sieg beim London-Marathon.

Die letzten 17 Kilometer auf seinem Triumphlauf war Kipchoge auf sich allein gestellt. Im ARD-Interview erklärte er:

"Das war hart. Aber wir hatten einen genauen Plan, dem habe ich vertraut. Ich konnte auch gar nicht anders, als es durchzuziehen. Ich bin unendlich dankbar, den Weltrekord im dritten Anlauf in Berlin endlich geschafft zu haben."

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