"Es gibt keine rechtliche Grundlage mehr, mich von einer Teilnahme auszuschließen", sagte Rehm: "Ich sehe meine mögliche Olympia-Teilnahme auch als Werbung für unseren Sport."
Anfang Juni hatte Rehm bei der Para-Leichtathletik-EM im polnischen Bydgoszcz seinen eigenen Weltrekord auf 8,62 m verbessert. Damit knackte er die nationale Olympia-Norm und den deutschen Freiluft-Rekord der Nicht-Behinderten (8,54 m). In Tokio hofft er auf einen Doppelstart bei Olympia und bei den Paralympics (24. August bis 5. September).
"Niemand muss sich in seinem Ego angegriffen fühlen, wenn einer mit Prothese weiter springt", sagt er: "Es ist überhaupt keine Schande, kürzer zu springen als ich. Das Problem besteht in den Köpfen mancher Leute." Bei einer Olympia-Teilnahme gehe es ihm "nicht darum, jemandem die Medaille wegzunehmen oder Prämien abzustauben".
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Zuletzt hatte Rehm bereits eine klare Regelung bezüglich seiner Startberechtigung gefordert. "Seit 2014 diskutieren wir herum, ob ich bei Olympia starten darf. Es kann nicht sein, dass es so lange dauert", hatte er bei Sport1 gesagt.
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(SID)

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