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Speerwerfer Julian Weber gewinnt Meeting in Brüssel mit fast 90 Metern - Kugelstoßerin Yemisi Ogunleye kassiert Dämpfer
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Publiziert 22/08/2025 um 23:11 GMT+2 Uhr
Speerwerfer Julian Weber hat beim Diamond-League-Meeting in Brüssel seine Ambitionen auf eine WM-Medaille eindrucksvoll untermauert. Der Weltjahresbeste aus Mainz setzte drei Wochen vor Beginn der WM in Tokio mit 89,65 m ein Ausrufezeichen und gewann den Wettkampf vor London-Olympiasieger Keshorn Walcott (Trinidad und Tobago/86,30) und dem Olympia-Dritten Anderson Peters (Grenada/85,17).
Julian Weber gewinnt das Speerwerfen beim Diamond-League-Meeting in Brüssel
Fotocredit: Getty Images
Nach zuletzt etwas schwächeren Leistungen ließ der Ex-Europameister, der in der Vorwoche auf seinen Diamond-League-Start in Polen verzichtet hatte, bereits mit 87,01 m im ersten Versuch aufhorchen.
Nach zwei verkorksten Versuchen folgte im vierten Durchgang sein bester Wurf des Tages.
Mit seinen 91,06 m aus dem Mai ist Weber derzeit immer noch die Nummer eins in der Welt. In Tokio hofft der Sportsoldat auf seine erste Medaille auf der ganz großen Bühne, nachdem es für ihn bei den Olympischen Spielen in Tokio und den Weltmeisterschaften 2022 und 2023 jeweils "nur" zum vierten Platz gereicht hatte. Bei den Sommerspielen in Paris hatte er den sechsten Rang belegt.
"Ja, natürlich ist da schon etwas Druck", hatte Weber im vergangenen Monat mit Blick auf die Weltmeisterschaften zu seiner Favoritenrolle gesagt. Den Druck mache er sich auch selbst, doch er ist überzeugt: "Ich kann damit eigentlich sehr gut umgehen."
Bebendorf fünfter über 3000 m Hindernis
Karl Bebendorf (Dresden) lief am Freitagabend über die 3000 m Hindernis auf den achtbaren fünften Platz. Der EM-Dritte blieb in 8:11,72 Minuten rund drei Sekunden über seiner Bestzeit (8:08,21), die er im Juli aufgestellt hatte. Olivia Gürth (Trier) wurde in ihrem Hindernisrennen über die nicht-olympische Meilendistanz in 4:51,97 Minuten Dritte.
In der kommenden Woche (27./28. August) werden im Letzigrund in Zürich die Gesamtsieger in 32 Disziplinen der diesjährigen Diamond-League-Saison gekürt. Insgesamt wird in diesem Jahr eine Rekordsumme von 9,24 Millionen Dollar an Preisgeldern ausgeschüttet.
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Karl Bebendorf wurde Fünfter über 3000 Meter Hindernis
Fotocredit: Getty Images
Ogunleye kassiert Dämpfer
Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye hat drei Wochen vor dem Start der Leichtathletik-WM in Tokio einen Dämpfer kassiert. Die Mannheimerin blieb beim Diamond-League-Meeting in Brüssel unter ihren Möglichkeiten und kam mit 18,99 m nur auf den vierten Platz.
Mit Blick auf die WM wird sich die deutsche Hoffnungsträgerin steigern müssen, um in den Medaillenkampf eingreifen zu können. Weltmeisterin Chase Jackson (USA) gewann den Wettbewerb am Freitagabend mit 20,90 m und blieb damit nur fünf Zentimeter unter ihrer eigenen Weltjahresbestleistung. Dahinter landeten Sarah Mitton (Kanada/19,89) und Europameisterin Jessica Schilder (Niederlande/19,58).
Ogunleye erzielte ihre Bestweite im zweiten Versuch. Sie konnte dabei weder an ihre Saisonbestmarke von 19,67 m noch an den Aufwärtstrend der Vorwoche anknüpfen, als sie beim City-Event in Polen mit 19,50 m Zweite geworden war.
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Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye kassierte einen Dämpfer
Fotocredit: Getty Images
Janssen im Diskuswurf nur Sechster
Auch Diskuswerfer Henrik Janssen tat sich in Brüssel schwer. Der Magdeburger kam mit 65,80 m nicht über Rang sechs hinaus und knüpfte damit nicht an seine starken Auftritte bei der DM in Dresden (68,41 m) oder seinem Meetingrekord in Thum (67,15 m) an.
Der Sieg ging an Jamaikas Ralford Mullings, der mit 69,66 m auch Weltrekordhalter Mykolas Alekna (Litauen/68,82) hinter sich lieg. Janssens Bestleistung stammt aus dem vergangenen April, als er bei Aleknas Weltrekord-Wettkampf in Ramona/USA (75,56) starke 69,94 m erzielt hatte.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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