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Speerwerfer Julian Weber nach 90-Meter-Wurf bei der Diamond League in Doha befreit: "Wichtiger als eine Medaille"
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Update 23/05/2025 um 11:25 GMT+2 Uhr
Für Speerwerfer Julian Weber sind die geknackten 90 Meter aus Doha "wichtiger als eine Medaille". In einem Interview mit dem "Münchner Merkur" und der "TZ" sagte der 30-Jährige: "Die 90 Meter sind das Ziel eines jeden Speerwerfers. Das ist für mich das Größte." Weber hatte jüngst die Schallmauer durchbrochen. "Das nach so einer langen Zeit geschafft zu haben, ist extrem befreiend", so der Mainzer.
Julian Weber warf in Doha über 90 Meter
Fotocredit: Getty Images
"Das nimmt auch Druck. Ich muss keinen Normen- oder Weiten hinterherjagen, sondern kann mich fokussiert auf die WM vorbereiten und mein Ding machen", erklärte er weiter.
Nachdem Weber beim Diamond-League-Meeting in Doha bereits im fünften Durchgang mit 89,84 m seine drei Jahre alte Bestweite übertroffen hatte, schnappte er im letzten Durchgang dem indischen Olympia-Zweiten Neeraj Chopra (90,23) mit 91,06 m und einer neuen Weltjahresbestleistung noch den Sieg weg.
Beste Voraussetzungen für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften im September in Tokio. "Mein Ziel ist, bei der Weltmeisterschaft natürlich ganz vorne dabei zu sein. Das war die letzten Jahre nicht anders. Aber ich will nicht viel über Medaillen reden", erklärte Weber.
In der Vergangenheit war er oft knapp an Edelmetall vorbeigeschrammt – Vierter bei den Olympischen Spielen in Tokio, Vierter bei der WM in Eugene.
Dieses Jahr soll das anders werden. "Jetzt bin ich noch mal stärker drauf, die Technik ist noch besser. Und es ist immer noch viel Potenzial da", so Weber.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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