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Ultra-Marathonläuferin nach Autofahrt disqualifiziert - Joasia Zakrzewski werden verdächtige Zeiten zum Verhängnis
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Publiziert 19/04/2023 um 19:42 GMT+2 Uhr
Eine kurze Autofahrt während des Ultra-Marathons von Manchester nach Liverpool hat zur Disqualifikation einer schottischen Langstreckenläuferin geführt. Joasia Zakrzewski legte 2,5 der insgesamt 50 Meilen (80 Kilometer) in England auf vier Rädern zurück, verdächtige Zeiten überführten die drittplatzierte 47-Jährige. Erschöpfung war wohl der Grund für den Betrug.
Joasia Zakrzewski wurde disqualifiziert
Fotocredit: Getty Images
Trackingdaten zeigten, dass Zakrzewski beim Lauf am 7. April zwischenzeitlich eine Meile in 1:40 Minuten absolvierte. Zu Fuß ist das völlig unmöglich, der Weltrekord steht derzeit bei 3:43,13 min.
"Ich war müde, hatte einen Jetlag und fühlte mich krank", sagte Zakrzewski. Die Ärztin war erst am Vortag aus ihrer Wahlheimat Australien angereist. Sie habe am Kontrollpunkt mitgeteilt, dass sie im Auto gefahren sei und aufgeben wolle. Dort sei zu ihr aber gesagt worden: "Du wirst dich hassen, wenn du aufhörst."
Zakrzewski lief nach eigenen Angaben außer Konkurrenz weiter, nahm dann aber im Ziel den Pokal entgegen und posierte für Fotos.
"Ich habe mit der Annahme einen massiven Fehler gemacht und hätte ihn zurückgeben sollen. Aber ich fühlte mich unwohl und konnte nicht klar denken."
Erschöpfung Grund für den Betrug
Bereits zuvor wurde bekannt, dass Erschöpfung der Grund für den Betrug war. "Das Rennen verlief nicht nach Plan. Sie sagte, sie fühle sich krank und müde und wolle aussteigen", sagte Adrian Stott, ein Freund der Läuferin, der "BBC".
"Sie hat bei den Ermittlungen der Rennorganisatoren voll und ganz kooperiert und einen Bericht über das Geschehene abgegeben. Es tut ihr wirklich Leid für die verursachte Aufregung", so Stott weiter.
Zakrzewski war 2014 bei den Commonwealth Games im Marathon 14. geworden und hat einige Rekorde im Ultra-Bereich aufgestellt.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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