"Ich bin ein bisschen wehmütig, weil die Saison vorbei ist, wo ich so richtig in Fahrt komme. Es war eine tolle Saison, ich bin sehr stolz", sagte Bradl in der Boxengasse bei "ServusTV".

Die beiden noch zu vergebenden WM-Titel gingen an Enea Bastianini und Albert Arenas.

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Sein bislang bestes Resultat hatte Bradl in Le Mans/Frankreich als Achter geholt. Der 30-Jährige schaffte es in diesem Jahr fünfmal in die Punkte und überzeugte besonders im letzten Saisondrittel. 2021 arbeitet der frühere Moto2-Weltmeister wieder als Honda-Testfahrer.

Bei der MotoGP-Premiere in Portimao feierte Lokalmatador Miguel Oliveira (KTM) nach einer überlegenen Vorstellung seinen zweiten Saisonsieg. Weltmeister Joan Mir (Spanien/Suzuki), der in der Vorwoche in Valencia den Titel klar gemacht hatte, gab beim 14. Lauf zehn Runden vor Schluss auf.

Der dreimalige Vizeweltmeister Andrea Dovizioso (Ducati) fuhr sein vorerst letztes MotoGP-Rennen. Der Italiener legt im nächsten Jahr eine Pause ein.

Andrea Dovizioso, GP Austria MotoGP

Fotocredit: Getty Images

WM-Titel an Bastianini und Arenas

Wie das ganze Jahr war auch das letzte Rennwochenende von Marcel Schrötter durchwachsen. Der einzige deutsche WM-Fixstarter wurde nach dem schwachen Qualifying (21.) im Rennen Zwölfter. Im Moto2-Klassement reichten 81 Punkte für Rang neun.

"Wir haben eine extrem schwierige Saison hinter uns. Ups und Downs waren dabei, aber mehr Downs", sagte der 27-Jährige aus Vilgertshofen vor dem Start. Schrötter stand nur einmal auf dem Podium, beim Großen Preis von Österreich wurde er Mitte August Dritter. Auch im nächsten Jahr fährt der Kalex-Pilot für das Team Intact GP.

Bastianini wurde Fünfter und wehrte den Angriff der Konkurrenz nur mit viel Mühe ab. Am Ende hatte der 22-Jährige neun Punkte Vorsprung auf seinen Landsmann Luca Marini, der hinter Remy Gardner (Australien) Zweiter wurde.

"Es ist unglaublich. Das ist der beste Tag meines Lebens, auch mein Motorrad ist glücklich", sagte der neue Weltmeister. Bastianini und Marini, Halbbruder von MotoGP-Superstar Valentino Rossi, gehen im nächsten Jahr in der Königsklasse für Avintia Ducati an den Start.

Enea Bastianini, Moto2-Weltmeister 2020

Fotocredit: Getty Images

Auch Arenas machte es spannend. Dem 23-Jährigen reichte ein zwölfter Platz, um seine Führung erfolgreich zu verteidigen. Der KTM-Pilot wechselt nach seinem ersten Titelgewinn zur neuen Saison in die Moto2.

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(SID)

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