Neben Miguel Oliveira (Tech-3-KTM) war Marc Márquez der einzige Fahrer, der die Session mit der Reifenkombi hard-soft startete. Der Rest setzte hinten auf den Medium-Reifen, vorne waren alle drei Mischungen von Michelin vertreten.

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Offiziell: Nürburgring-Comeback perfekt - Termin steht fest
24/07/2020 AM 14:37

Während nach den ersten fliegenden Runden Takaaki Nakagami (LCR-Honda), Schnellster am Freitagnachmittag, zunächst die Führung im Klassement übernahm, steigerte sich Márquez von Runde zu Runde. Nur vier Umläufe brauchte der Weltmeister, um den Rückstand nach vorn auf eine Sekunde zu drücken.

Nach fünf Runden steuerte der Spanier erstmals die Box an und hielt dort Rücksprache mit seiner Crew sowie Teammanager Alberto Puig. Nur wenig später setzte er sich wieder auf seine Honda und ging raus auf die Strecke.

Im Vergleich zum Freitag war die Session noch langsamer. Nach dem ersten Run hatten sich nur sieben Fahrer gesteigert. Das änderte sich mit der ersten echten Zeitattacke von Francesco Bagnaia, der mit frischen Soft-Reifen in 1:36.847 Minuten eine neue Bestzeit aufstellte. So schnell war an diesem Wochenende noch niemand.

Quartararo mit neuem Rekord, Vinales legt nach

Márquez machte mit gebrauchten Reifen weiter und verbesserte sich erneut. Er schien mit jeder Runde mutiger in der Kurven einzulenken. Vom Tempo der Topkonkurrenz war der angeschlagene Champion aber freilich noch weit entfernt.

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So stellte Quartararo bei noch 20 Minuten auf der Uhr einen neuen Streckenrekord auf. Frisch bereift unterbot der Petronas-Pilot die bisherige Rekordzeit um knapp eine Zehntelsekunde. Neben ihm lagen noch Nakagami und Bagnaia unter der 1:47er-Marke. Doch die finale Zeitenjagd um die Q2-Direktplätze stand noch aus.

Diese entschied schließlich Vinales mit einem erneuten Streckenrekord für sich. Er verwies Quartararo damit auf Platz zwei. Miller kämpfte sich auf seiner letzten fliegenden Runde noch in die Top 3. Nakagami präsentierte sich mit Platz vier erneut stark. Bagnaia komplettierte die Top 5, die nur 0,263 Sekunden trennten.

Márquez am Ende auf P20, auch Dovizioso in Q1

Die zweite Hälfte der Top 10 führte Danilo Petrucci an, gefolgt von Brad Binder (KTM), der sich noch vor Valentino Rossi (Yamaha) und Teamkollege Pol Espargaro platzieren konnte. Suzuki-Pilot Joan Mir beschloss die Top 10 als Zehnter.

Sein angeschlagener Teamkollege Alex Rins saß diese Session aus und schonte seine Schulter. Er wird folglich in Q1 antreten müssen, genauso wie Márquez, der das dritte Freie Training auf Platz 19 abschloss. Ein Fehler auf seiner letzten fliegenden Runde verhagelte dem Honda-Piloten eine mögliche Verbesserung.

Am Ende fehlten ihm 1,298 Sekunden auf die Bestzeit von Vinales. Im Gesamtklassement liegt der Weltmeister auf Rang 20. Tech-3-Pilot Iker Lecuona, der im Training stürzte, konnte sich im Vergleich zu gestern als einziger Fahrer nicht steigern, liegt dank seiner besseren Freitagszeit aber noch vor Márquez.

Mit Aleix Espargaro (Aprilia), der an diesem Vormittag gleich zweimal stürzte, Andrea Dovizioso (Ducati) und Cal Crutchlow (LCR-Honda) müssen weitere große Namen in Q1 ran. Letzterer kämpft wie Rins und Márquez mit einer Verletzung.

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