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Moto3 auf Phillip Island: Miguel Oliveira siegt bei Sturzfestival - WM-Entscheidung vertagt
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Publiziert 18/10/2015 um 06:32 GMT+2 Uhr
Ereignisreiches Rennen auf Phillip Island in der Moto3: Durch den Sieg von Miguel Oliveira (Red Bull KTM Ajo) wurde die WM-Entscheidung in der Moto3 vertagt, denn Danny Kent vom Leooard-Racing-Team und Enea Bastianini (Gresini) stürzten zehn Runden vor Rennende. In Runde sieben verunfallte Pole-Mann John McPhee vom Saxo-Print-Team durch einen Highsider, dabei räumte er auch Joan Mir ab.
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Tageszweiter wurde Kents Efren Vazquez vor Brad Binder, den den Erfolg von KTM Ajo perfekt machte. Der einzige deutsche Starter Philipp Öttl (Schedl) wurde Siebter.
Nachdem Kent im dritten Freien Training zu langsam gefahren war, wurde er in der Startaufstellung von der Pole-Position auf den siebten Startplatz strafversetzt. Der Brite ging als WM-Führender mit 56 Punkten Vorsprung auf Bastianini und 65 Punkten auf Oliveira in den Australien-Grand-Prix.
In der Startphase des Rennens kämpften Fenati, Oliveira, McPhee und auch Kent, der sich immer wieder nach vor schieben konnte. Bastianini kämpfte sich von Startplatz 28 durch das Feld, er konnte das Tempo mit den Führenden mitgehen.
Highsider von Kent
14 Runden vor Rennende hatte der WM-Führende Kent Glück, denn hinter ihm stürzte Francesco Bagnaia und hätte den Briten fast mit ins Kiesbett genommen. Daraufhin wurde Kent zur Halbzeit des Rennens in das Mittelfeld gespült - Oliveira konnte hingegen sich weiterhin im Spitzenfeld behaupten.
Bastianini konnte sich in dieser Phase bereits in die Top 10 schieben, elf Runden vor Schluss rangierte er auf Rang neun. Daher kämpften die beiden WM-Kontrahenten Kent und Bastianini direkt auf der Strecke gegeneinander.
Zehn Runden vor Rennende dann der Knalleffekt: Kent und Bastianini stürzen. Die Ursache dafür: Kent fuhr dicht auf Niccolo Antonelli auf, die beiden Fahrer berührten sich und Kent flog durch einen Highsider in das Kiesbett, dabei wurde auch Bastianini aus dem Rennen gerissen.
Kent nun 40 Punkte vor Oliveira
Zu diesem Zeitpunkt hätte der Brite aber immer noch die Chance auf den WM-Titelgewinn in Australien, würde Oliveira nicht auf das Podium kommen. Der hielt sich gut in der Spitzengruppe rund um vier Fahrer - Vazquez, Fenati und Navarro ebenfalls dabei - die sich absetzen konnte. Durch die vielen Ausfälle profitierte auch Philipp Öttl, der sich unter die Top 10 schieben konnte und am Ende auf dem siebten Rang landete.
In der Schlussphase setzte sich auch Brad Binder wieder mit an die Spitze, und auch Jakub Kornfeil konnte mitkämpfen, nachdem dieser durch einen Fahrfehler bereits weit zurückgefallen war. In der letzten Runde kämpfte er mit Binder und Oliveira um den Sieg, der Spanier konnte sich am Ende durchsetzen, Binder wurde Dritter.
In der WM-Wertung liegt Kent (244 Punkte) nun 40 Punkte vor Oliveira (204 Punkte), Bastianini (188 Punkte) nun abgeschlagen auf dem dritten Rang mit bereits 56 Zählern Rückstand.
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