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MotoGP auf Phillip Island: Maverick Viñales siegt für Yamaha
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Publiziert 28/10/2018 um 06:51 GMT+1 Uhr
Der Spanier Maverick Viñales hat die Serie von 25 Rennen ohne Sieg für Yamaha beendet und den Großen Preis von Australien in der MotoGP gewonnen. Auf Phillip Island gewann Viñales vor Andrea Iannone (Italien/Suzuki) und dessen Landsmann Andrea Dovizioso (Ducati). Der bereits als Weltmeister feststehende Marc Márquez (Repsol Honda) schied nach einem unverschuldeten Unfall mit Johann Zarco aus.
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Nach der Anfangsphase fuhr Viñales auf und davon und hatte schon vier Sekunden Vorsprung auf die Verfolgergruppe, in der hart gekämpft wurde.
"Das Bike war heute perfekt", strahlt Vinales nach seinem ersten Sieg seit Le Mans 2017. "Es fühlt sich unglaublich an. Dieses Jahr war extrem schwierig für mich. Ich habe gar nicht realisieren können, dass ich gewonnen habe. Ich wollte einfach mein Bestes geben. Ich muss mich bei meinem Team bedanken, weil sie unermüdlich gearbeitet haben. Sie haben mir ein siegfähiges Bike gegeben. Das war unser Ziel. Als ich die Linie überquert habe, hatte ich Tränen in den Augen."
Fünf Runden vor Rennende setzte sich schließlich Andrea Iannone in der Verfolgergruppe durch. Der Suzuki-Fahrer überholte beide Ducatis und nahm die Verfolgung von Vinales auf. Der Vorsprung der Yamaha mit der Startnummer 35 schrumpfte auch, aber Vinales brachte den Sieg ins Ziel. Iannone musste sich in der letzten Runde noch gegen Andrea Dovizioso wehren.
Der Ducati-Fahrer griff an, aber Iannone konnte ihn in Schach halten und Platz zwei sichern. Dovizioso stand als Dritter auf dem Podest.
Márquez von Zarco abgeschossen
Lorenzo-Ersatz Alvaro Bautista nutzte seine Chance und fuhr als Vierter ins Ziel. In den letzten Runden setzte sich Alex Rins (Suzuki) im Duell um Platz fünf gegen Valentino Rossi (Yamaha) durch. Rossi konnte in diesem Rennen nicht die Pace seines Teamkollegen Vinales mitgehen. Dahinter folgten auf den Positionen sieben bis zehn Jack Miller (Pramac-Ducati), Franco Morbidelli (Marc-VDS-Honda), Aleix Espargaro (Aprilia) und Bradley Smith (KTM).
Nach fünf Runden spielte sich in Kurve 1 eine brenzlige Szene ab. Es kam zwischen Marc Marquez (Honda) und Johann Zarco (Tech-3-Yamaha) zu einer Berührung. Marquez war vorne, Zarco etwas nach außen versetzt nach hinten. Als Marquez bremste und seine Linie für Kurve 1 wählen wollte, berührten sich sein Hinterreifen und der Vorderreifen von Zarco.
Der Franzose ging sofort zu Boden und blieb zum Glück unverletzt. Bei Marquez war der hintere Bereich seiner Honda stark beschädigt und er musste an der Box aufgeben.
Zu den Ausfällen zählten auch Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa (Sturz) und KTM-Mann Pol Espargaro, der mit dem weichen Hinterreifen gepokert hatte, aber an der Box aufgeben musste. Der Doppelausfall vom Honda-Werksteam macht vor allem die Teamweltmeisterschaft wieder spannend. Honda hat nur noch 16 Punkte Vorsprung auf Yamaha. Ducati liegt 38 Zähler zurück. Bei den Konstrukteuren sieht es für Honda besser aus, denn das Polster auf Ducati beträgt 39 Zähler.
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