Als die zweite Trainingseinheit der Moto3 gestartet wurde, setzte in Katar die Dämmerung ein. Die Bedingungen erlaubten deutlich schnellere Zeiten. Der Asphalt bot mehr Haftung und die Motoren mobilisierten etwas mehr Leistung als in der Nachmittags-Hitze im FP1. Ein Blick auf den Zeitenmonitor bestätigte das. Alle Teilnehmer konnten ihre Zeiten verbessern. Martin unterbot sogar den Runden- und den Streckenrekord.
Erster Verfolger war Niccolo Antonelli (Honda), der aber bereits weit zurücklag. Antonelli war bei seiner schnellsten Runde 0,662 Sekunden langsamer als Martin. Enea Bastianini (Honda) folgte 13 Tausendstelsekunden hinter Antonelli auf Position drei. Gabriel Rodrigo steigerte sich im Vergleich zum ersten Training deutlich und verbesserte sich von Position 22 auf vier. Er war bester KTM-Pilot. Ebenfalls in Schlagdistanz lag Fabia di Giannantonio (Honda).

Ungewöhnlich große Rückstände

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Ungewöhnlich für die Moto3 waren die großen Rückstände: Zwischen Platz fünf und Platz sechs lagen sechs Zehntelsekunden. Andrea Migno (KTM) war als Sechster knapp eineinhalb Sekunden langsamer als Martin und lag damit weit zurück. Die Fahrer auf den folgenden Positionen fuhren auf einem nahezu identischen Niveau. Philipp Öttl als Zehnter war nur 0,126 Sekunden langsamer als Migno auf Platz sechs.
Für SIC58-Pilot Tatsuki Suzuki endete das Wochenende vorzeitig. Der Japaner stürzte in der Schlussphase des ersten Freien Trainings und erhielt von den Ärzten keine Startfreigabe für FP2. Suzuki zog sich einen Haarriss im rechten Harm zu. "Hoffentlich kann ich in Argentinien wieder fahren", kommentiert der Honda-Pilot.
Am Samstag geht es in der Moto3 mit dem dritten Freien Training um 10:40 Uhr weiter. Um 14:45 Uhr wird im Qualifying die Startaufstellung für den ersten Grand Prix der Saison ermittelt.
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