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Coronavirus: Saisonauftakt der MotoGP in Katar abgesagt
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Publiziert 01/03/2020 um 21:19 GMT+1 Uhr
Das grassierende Coronavirus hat die Organisatoren zur Absage des Saisonauftakts der MotoGP in Katar veranlasst. Das teilten die Veranstalter am Sonntag mit. Der Auftakt der Königsklasse in der Motorrad-Weltmeisterschaft hätte am kommenden Wochenende (6. bis 8. März) in dem Emirat über die Bühne gehen sollen. Die Läufe der kleineren Klassen Moto2 und Moto3 sollen aber wie geplant stattfinden.
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In einer Mitteilung des Motorrad-Weltverbandes FIM, des Vermarkters Dorna sowie der Teamvereinigung IRTA wird die Absage mit verschärften Einreisebedingungen in Katar begründet. So müssen Personen, die direkt aus Italien anreisen oder in den vergangenen zwei Wochen in Italien waren, nach ihrer Ankunft in Katar 14 Tage in Quarantäne.
Aufgrund der "unverzichtbaren Rolle", die Italien für die WM einnehme, sei die Entscheidung zur Absage getroffen worden, heißt es. Allein sechs der 22 Stammfahrer kommen aus Italien, darunter Superstar Valentino Rossi. Das Land ist in Europa am stärksten von der Epidemie betroffen. Mit Stand Sonntagabend waren 1128 Fälle bestätigt, 29 Personen starben an der neuartigen Lungenkrankheit COVID-19.
Formel-1-Rennen in China bereits gecancelt
Die Moto2 und Moto3 sind von den verschärften Regelungen nicht betroffen, da sich die Fahrer und Teams aufgrund der zuletzt ausgetragenen Testfahrten ohnehin bereits in Katar aufhielten. Die Fahrer der MotoGP hatten vom 22. bis 24. Februar zwar ebenfalls auf dem Losail International Circuit getestet, danach aber wieder die Heimreise angetreten.
Damit wird die Liste abgesagter Sportveranstaltungen aufgrund des Coronavirus immer länger. Unter anderem wurde bereits das Formel-1-Rennen in China (19. April) gecancelt, sowohl in China als auch in Südkorea wurde der Ligabetrieb im Fußball ausgesetzt. In Europa führte das Virus unter anderem zur Absage des Halbmarathons in Paris.
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(SID)
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