Anfang Juli absolvierte HRC in Brünn einen Test. Der Kurs lag der Honda RC213V in den vergangenen Jahren. Im Vorjahr feierte das Honda-Werksteam in Tschechien einen Doppelerfolg. Und auch 2013 holten die beiden Honda-Piloten die Plätze eins und zwei. Márquez hat aktuell den Pole-Rekord inne und Pedrosa führt die Statistik in Sachen Streckenrekord an.
Somit geht der Titelverteidiger als Favorit in das zehnte Wochenende der Saison. "Wir hatten in Brünn einen erfolgreichen Test und fuhren bei den beiden vergangenen Rennen, die ziemlich unterschiedlich waren, zwei Siege ein. Bei einem Rennen war es ein richtiger Kampf und beim anderen Rennen war es deutlich taktischer", spielt Márquez die Rennen in Assen und am Sachsenring an.
"Wir reisen also sehr zuversichtlich nach Brünn", hält der Weltmeister fest. "Es war gut, ein paar Tage Erholung gehabt zu haben, um die Batterien neu aufzuladen und sich für die zweite Saisonhälfte vorzubereiten, die sehr lang sein wird mit zehn ausstehenden Rennen. Es wird absolut nicht einfach."
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Márquez: "Jetzt wird es Zeit, anzugreifen"

Vorentscheidung in der WM?

"Unsere Gegner sind auf allen Strecken und bei jeder Situation schnell", deutet Márquez die Konstanz der Yamaha-Piloten an. "Wir müssen die Situation richtig verstehen und die bestmögliche Strategie aufstellen. Die Arbeit mit dem Team und den HRC-Ingenieuren läuft sehr gut. Wir müssen so weitermachen."
Vor dem Tschechien-Grand-Prix hat Márquez ein beruhigendes Polster von 46 Punkten auf Valentino Rossi. "Ich denke bei der Reise nach Brünn nicht an den Vorsprung in der Meisterschaft, als ob wir am Beginn wären und null Punkte hätten. Das Ziel für Sonntag ist es, zu versuchen, das Rennen zu gewinnen. Wenn uns das nicht gelingt, dann möchte ich das bestmögliche Ergebnis einfahren", so der MotoGP-Champion, der drei Mal in Brünn gewinnen konnte.

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Findet Dani Pedrosa zu alter Stärke?

Teamkollege Dani Pedrosa blickt auf vier Siege in Tschechien zurück - zwei in der MotoGP (2012 und 2014) sowie einen in der 250er-WM (2005) und einen in der 125er-WM (2003). "Wir hatten ein paar Tage frei. Es war keine richtige Sommerpause. Ich habe es dennoch genossen. Jetzt geht es nach Brünn. Das ist eine meiner Lieblingsstrecken im Kalender", bemerkt Pedrosa, der nur als WM-Zwölfter nach Brünn reist.
"Ich hoffe, dass wir ein bisschen schneller sind. Dafür müssen wir das Gefühl und die Abstimmung der Maschine verbessern. Bisher kämpften wir mit einigen Problemen. Hauptsächlich müssen wir das Kurvenverhalten verbessern, weil ich das Motorrad momentan nicht schnell genug umlegen kann, vor allem im Kurvenscheitel und am Kurvenausgang", kommentiert der routinierte Spanier, der zum letzten Mal in Brünn fahren wird.
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