Brad Binder steht kurz vor dem Titel und kann bereits in Aragon Weltmeister werden

Durch den Sieg in Misano hat Brad Binder den WM-Titel so gut wie sicher: In Aragon reicht dem KTM-Pilot ein zweiter Platz, vorausgesetzt Enea Bastianini gewinnt. Binder stand bei zehn von 13 Rennen auf dem Podium und holte fünf Siege, während die Gegner immer wieder Fehler machten. Nach 13 von 18 Rennen hat der Südafrikaner 239 Punkte und damit einen riesen Vorsprung auf Enea Bastinini (123).

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106 Punkte Vorsprung bedeuten, dass Binder der Titel praktisch nicht mehr zu nehmen ist. Wenn Bastinini in Aragon gewinnen sollte, reicht Binder ein zweiter Platz um vier Rennen vor dem Ende der Saison den Sack zuzumachen.
"Es wäre toll, das Rennen zu gewinnen. Wenn ich gewinne oder direkt hinter ihm ins Ziel komme, dann ist es gelaufen", freut sich der Ajo-Pilot."Malaysia, Australien und Japan sind meine Lieblingsstrecken. Es wäre kein Weltuntergang, wenn es nicht in Aragon klappt", stellt Binder klar, der begeistert ist, wie gut es in der aktuellen Saison läuft:
Nach vier Podestplätzen im Vorjahr platzte im Winter der Knoten. "Ich habe eine richtig gute Struktur hinter mir. Ich fahre in einem unglaublich tollen Team und habe ein richtig gutes Motorrad. Ich fühle mich stark und bin Wochenende für Wochenende schnell. Ich kann dem Team nicht genug danken. Es ist unglaublich, was ich in diesem Jahr gelernt habe.
Sie haben immer die richtigen Antworten und arbeiten sehr präzise. Sie verstehen, was wir machen müssen. Ich genieße es sehr und freue mich auf das, was kommt", spielt Binder den Aufstieg in die Moto2 an. In der kommenden Saison wird er zusammen mit Miguel Oliveira die neue KTM-Moto2-Maschine bewegen.
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