In der Königsklasse MotoGP wurde der Honda-Pilot bei seinem nächsten Einsatz als Ersatzmann für den Spanier Marc Marquez vor der Rekordkulisse von gut 95.000 Zuschauern als 16. Letzter. Vor drei Jahren hatte Bradl (32) beim Großen Preis von Deutschland beim bis dato letzten Start noch Rang zehn belegt.
"Das ist ein trauriger Tag, ich hatte große Probleme damit, bei dieser Hitze zu fahren", sagte Bradl: "Ich habe einfach versucht, das Rennen zu beenden, ich war körperlich mehr als am Limit und habe auch eine Brandwunde am rechten Fuß, weil es so heiß war." Die Situation sei "nicht akzeptabel, wir müssen uns verbessern."
Bei hohen Temperaturen ging Bradl ("Es wird brutal") von Platz 18 ins Rennen. "Für mich hat es Priorität durchzukommen. Ich hoffe, dass ich punkten kann", sagte der Moto2-Champion von 2011 bei ServusTV. Bradl kam durch und machte durch Ausfälle zwei Positionen gut, für einen WM-Punkt hätte er 15. werden müssen. Der Deutsche sah als einziger Honda-Fahrer die Zielflagge.
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Nachfolger des früheren Serienweltmeisters Marquez, der bislang alle Rennen am Sachsenring gewonnen hat und wegen seiner vierten Operation am Oberarm fehlte, wurde Titelverteidiger Fabio Quartararo. Der Franzose gewann auf der Yamaha vor seinem Landsmann Johann Zarco sowie Jack Miller (Australien/beide Ducati) und baute seine Führung im WM-Klassement weiter aus.
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