Scott Redding warnt vor Airbags in der MotoGP: "Nicht wirklich sicherer"

Seit der Saison 2018 besteht in der MotoGP eine Airbag-Pflicht. Alle Piloten müssen in jeder Session eine Lederkombi mit der Schutzvorrichtung tragen. Doch nicht alle Fahrer sind Freunde der neuen Airbag-Vorschrift. Auch Aprilia-Pilot Scott Redding zählt zu dieser Gruppe. Der Brite hat nun verraten, warum er persönlich lieber ohne Airbag fahren würde, wenn er die freie Wahl hätte.

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Redding erklärt, dass das Airbag-System häufig dafür verantwortlich sei, dass Piloten nach einem Sturz bis nah an die Mauern neben der Strecke rutschen. "Wenn der Airbag ausgelöst wird, dann wird man 'runder'", beginnt er seine Erklärung und ergänzt:
"Ich denke, das ist der Grund, warum die Fahrer mittlerweile nicht mehr richtig vom Kiesbett gestoppt werden. Sie rutschen ziemlich schnell auf die Wand zu", warnt Redding und berichtet aus eigener Erfahrung: "Als wir zum ersten Mal Airbags getragen haben, als sie noch keine Pflicht waren, habe ich einen im Training verwendet - aber nicht im Qualifying und im Rennen."
"Einmal bin ich gestürzt und fragte mich: Warum bin ich jetzt so weit gerutscht? Als ich dann noch einmal ohne (Airbag; Anm. d. Red.) gestürzt bin, da war es nicht mehr so weit", schildert der Brite und verrät:
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