Gracey Hemstreet nach Downhill-Sturz in die Zuschauer in Mont-Sainte-Anne wie durch ein Wunder fast unverletzt
Glück im Unglück für Mountainbikerin Gracey Hemstreet: Die 20-Jährige legte beim Downhill-Weltcupabschluss in ihrer kanadischen Heimat in Mont-Sainte-Anne einen fürchterlich aussehenden Sturz in die Zuschauer hin, kam aber ohne größere Verletzungen davon. Kurz nach dem Schreck gab der Shootingstar Entwarnung und konnte sogar an der Siegerehrung teilnehmen - wenn auch humpelnd.
Hemstreet bei Horror-Sturz wie durch ein Wunder nahezu unverletzt
Quelle: Eurosport
"Ich hatte schon im oberen Bereich ein paar brenzlige Szenen; ich wusste, dass ich nicht auf Bestzeitkurs war, also habe ich mir gedacht: Let's go. Und dann habe ich einfach beim letzten Sprung die Kontrolle verloren und bin in den Zuschauern gelandet", schilderte die Kanadierin ihr Missgeschick vor Heimpublikum.
Sie sei sehr froh, dass der Sturz glimpflich ausging und sie aus eigener Kraft aufstehen und in den Zielbereich humpeln konnte. "Ich fühle mich ein bisschen durchgeschüttelt, aber mit dem Kopf ist alles okay und der Rest wird schon wieder", sagte die 20-Jährige tapfer.
Hemstreet konnte später sogar an der Siegerehrung für die Saisonwertung im Downhill teilnehmen und den Jubel der kanadischen Fans für Platz zwei hinter der österreichischen Weltmeisterin Valentina Höll entgegennehmen.
Allerdings musste sie sich humpelnd von der Gesamtdritten Tahnee Seagrave (Großbritannien) auf das Treppchen helfen lassen.
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Quelle: Eurosport
Höll gewinnt Weltcup-Gesamtwertung souverän
Höll war indes schon vor dem Weltcupfinale als Siegerin (2139 Punkte) festgestanden.
Die 23-Jährige hatte zwar nur eins der zehn Saisonrennen gewonnen (in Lake Placid), war vor Mont-Sainte-Anne aber nie schlechter als Vierte gewesen. In Kanada stoppte sie indes ein Reifenschaden (14.).
Hemstreet behielt aber trotz ihres Sturzes und der punktemäßigen Nullrunde ihren zweiten Platz (1727 Zähler) in der Gesamtwertung.
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Hemstreet mit vier Saisonsiegen
Die 20-Jährige hatte Anfang Juni auf der zweiten Saisonstation in Loudenvielle ihren ersten Weltcupsieg gefeiert und nur eine Woche später beim Höll-Heimspiel in Leogang ihren zweiten nachgelegt.
Zudem siegte die Kanadierin in La Thuile und Les Gets, war aber mit Rang acht in Bielsko-Biała, Rang elf in Lake Placid und dem Sturz zum Abschluss insgesamt zu inkonstant, um Höll in der Gesamtwertung zu gefährden.
Trotzdem feierte Hemstreet in Mont-Sainte-Anne ihre grandiose Saison.
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