Lahti: Deutsche Kombinierer um Terence Weber zurück - Stefan Rettenegger führt, Mario Seidl schwer gestürzt

Die deutschen Kombinierer haben beim Weltcup in Lahti nur noch mäßige Chancen auf eine Podestplatzierung. Terence Weber (Geyer) liegt zwar nach dem Springen mit 37 Sekunden Rückstand auf den führenden Österreicher Stefan Rettenegger auf Platz vier, Weber gehört aber nicht zu den Stärksten in der Loipe. Überschattet wurde das Springen vom Sturz des Österreichers Mario Seidl.

Seidl stürzt bei Monstersatz auf 136 Meter und verletzt sich

Quelle: Eurosport

Die besten deutschen Läufer gehen mit deutlichem Rückstand in das 10-km-Rennen ab 14.00 Uhr (live bei Eurosport und discovery+).
Aufsteiger David Mach (Buchenberg) ist Zehnter (+1:30 Minuten), Olympiasieger Vinzenz Geiger (Oberstdorf) liegt auf Platz zwölf (+1:47).
Abgeschlagen gehen Julian Schmid (Oberstdorf) und Manuel Faißt (Baiersbronn) von den Plätzen 19 und 20 (jeweils +2:19) in die Loipe.
Rettenegger führt nach einem Sprung auf 132,5 m vor seinem Landsmann Johannes Lamparter, Dritter ist der Este Kristjan Ilves (+0:31). Norwegens Topstar Jarl Magnus Riiber fehlt in Lahti, er hat nach dem vorzeitigen Gewinn des Gesamtweltcups eine Pause eingelegt.
Überschattet wurde das Springen von einem schweren Sturz des Österreichers Mario Seidl, der seinen 136-m-Satz nicht stehen konnte. Seidl, der bereits 2019 bei einem weiten Sprung einen Kreuzbandriss erlitten hatte, wurde ins Krankenhaus gebracht.
"Wir sind in Gedanken bei ihm", sagte der Führende Rettenegger.
(SID)
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Da rutscht das Herz in die Hose: Lamparter steht 136,5-Meter-Satz

Quelle: Eurosport

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