Olympia 2026 - Nordische Kombination: Nächste Enttäuschung für DSV-Trio - Jens Luraas Oftebro wiederholt Gold-Coup

Die deutschen Kombinierer konnten im Gundersen ihren Rückstand nach dem Springen im Langlauf nicht entscheidend wettmachen. Bester DSV-Athlet war am Ende Vinzenz Geiger (9.) vor Johannes Rydzek (10.), Julian Schmid kam nach 10 Kilometern als 12. ins Ziel. Gold schnappte sich wie schon von der Normalschanze der Norweger Jens Luraas Oftebro vor Johannes Lamparter (AUT) und Ilkka Herola (FIN).

Highlights: Oftebro läuft zu Doppel-Gold - DSV-Kombinierer chancenlos

Quelle: Eurosport

"Es ist verflixt. Letzte Woche klappte es im Laufen nicht, dieses Mal im Springen. Körperlich hat es sich deutlich besser angefühlt, aber leider war es auf der Schanze schon rum", erklärte Vinzenz Geiger im Eurosport-Interview.
Ryota Yamamoto ging als Bester nach dem Springen als erster auf die Strecke im Langlauf-Stadion von Tesero, doch schon früh übernahm Johannes Lamparter das Zepter und die Führung.
Kurz darauf bildete sich eine größere Verfolgergruppe mit den weiteren Medaillenkandidaten.
Bei der Hälfte der Distanz waren Jens Luraas Oftebro, Andreas Skoglund und Illka Herola dran am Österreicher.

Oftebro zieht Tempo gnadenlos an

Kurz vor Schluss zog Topfavorit Oftebro das Tempo gnadenlos an und distanzierte Lamparter und Herola.
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Attacke im Schlusssprint: Oftebro stürmt vor Lamparter zu Gold

Quelle: Eurosport

Der Norweger ist mit nunmehr zwei Einzel-Goldmedaillen in einem Jahr zusammen mit dem Finnen Samppa Lajunen (2002) der einzige Kombinierer, dem dieses Olympia-Kunststück je gelang.
Für Johannes Rydzek (1:23 Minuten Rückstand), Julian Schmid (+1:35 min) und Vinzenz Geiger (+1:43 min) war die Hypothek aus dem Springen zu groß, um noch vorne eingreifen zu können.
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136,5 Meter! Yamamoto mit Kombi-Bestleistung von der Großschanze

Quelle: Eurosport

Das DSV-Trio nahm den Langlauf auf den Position 15, 16 und 18 auf. "Das ist ein Witz", hatte Geiger nach dem Springen moniert. "Es ist sehr, sehr bitter, aber es war einfach nicht gut genug."
Letztlich fehlte nach dem Langlauf mehr als eine Minute zum Podest, auf Oftebro war es 1:36,1 Minuten. Die Rückstände von Rydzek (+1:37,2 min) und Schmid (+2:22,1 min) waren entsprechend noch größer.
Damit sind die aus der Vergangenheit so erfolgsverwöhnten DSV-Kombinierer bei den Winterspielen 2026 weiterhin ohne Edelmetall.

Letzte Chance für Deutschland im Teamsprint

Auf das Team von Bundestrainer Eric Frenzel wartet am Donnerstag eine letzte Medaillenchance. Im Teamsprint ist das Podest Pflicht, Winterspiele ohne Medaille hatten die DSV-Kombinierer zuletzt 1998 erlebt.
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DSV-Kombinierer analysieren Olympia-Enttäuschung: "Wie verflixt"

Quelle: Eurosport

Der Wettkampf könnte gleichzeitig ein Abschied für immer werden - noch ist offen, ob die traditionsreiche Sportart 2030 zum Programm gehören wird.
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(mit SID)
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Packender Kampf um Kombinations-Gold - Geiger muss abreißen lassen

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