Olympia 2026: Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger reagieren bei Eurosport auf die verpasste Medaille im Teamsprint
Publiziert 20/02/2026 um 11:52 GMT+1 Uhr
Die Nordischen Kombinierer Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger haben in der Sprint-Kombination die erhoffte deutsche Medaille verpasst. "Es ist ganz komisch. Ich bin einfach nur wütend auf mich selber. Ich weiß nicht, was da passiert ist, das ging so schnell", kommentierte Geiger im Interview bei Eurosport seinen Sturz in der zweiten Rennhälfte, der alle Chancen auf deutsches Edelmetall verbaute.
Sturz und Crash von Geiger - hier verliert Deutschland die Medaille
Quelle: Eurosport
Das deutsche Duo zeigte zunächst eine brillante Vorstellung auf der Schanze, ging als führendes Team auf die 2 x 7,5 km lange Langlauf-Strecke.
Nachdem sich in der Loipe eine fünfköpfige Spitzengruppe etabliert hatte, passierte es: Geiger kam bei dichtem Schneefall und schwierigen Verhältnissen in einer Abfahrt zu Fall, der Japaner Ryota Yamamoto fiel daraufhin über den DSV-Kombinierer.
Nachdem er sich aufgerappelt und weitergelaufen war, stürzte der Oberstdorfer nur Augenblicke später erneut.
"Ich habe nichts gesehen, bin mit dem linken Fuß in den Schnee rein und dann bin ich gelegen - ich bin aufgestanden und gleich wieder gelegen", erklärte Geiger bei Eurosport.
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Geiger: "Bin einfach nur wütend auf mich selber"
Quelle: Eurosport
"Es will einfach nicht laufen in diesen Wochen. Das tut mir leid für das ganze Team. Es war eine Unaufmerksamkeit, ein Fehler - es ist einfach blöd gelaufen", ergänzte der 28-Jährige.
Die verpasste Medaillenchance schmerzt: "Wegen so etwas gehen wir jetzt ohne Medaille heim - das tut weh, aber ich kann es leider nicht mehr rückgängig machen."
Rydzek: "Das ist natürlich ein Schlag"
Die Folge: Erstmals seit 1998 bleiben die deutschen Nordischen Kombinierer bei Winterspielen ohne Medaille.
Leidtragender des Sturzes von Geiger war auch Johannes Rydzek, der beim Crash seines Teamkollegens tatenlos zusehen musste.
"Das ist natürlich ein Schlag in so einem Rennen, wo auch die anderen realisieren, dass da einer oder zwei aus dieser Spitzengruppe rausfallen", kommentierte Rydzek die Situation dem Malheur.
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Bundestrainer Frenzel: "Es tut weh, die Jungs so leiden zu sehen"
Quelle: Eurosport
Die Konkurrenz halte "dann das Tempo so hoch, dass man da nur mit einem Über-Lauf hinkommen könnte".
Dennoch suchte der 34-Jährige nicht die Schuld beim Kollegen: "Wir haben dennoch alles auf der Strecke gelassen und können erhobenen Hauptes aus der Sache rausgehen. Man gewinnt und heute verliert man auch als Team", unterstrich Rydzek.
Rydzek nimmt Abschied von Olympia
Rydzek sprach von einem bitteren Ausgang, aber er werde seine olympische Laufbahn "nicht an diesem Rennen und diesen Wochen festmachen".
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Rießle fasst zusammen: "Das war beste Werbung für unseren Sport"
Quelle: Eurosport
Die Olympischen Winterspiele 2026 waren die letzten in der Karriere des Doppel-Olympiasiegers von 2018.
"Ich darf nicht nur das Negative suchen, auch wenn es im Herzen natürlich jetzt sehr, sehr wehtut. Ich durfte auch ganz viele tolle Momente erleben", fand Rydzek bei Eurosport versöhnliche Worte.
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