Rydzek, bei den eine Woche zuvor in Lahti zu Ende gegangenen Weltmeisterschaften mit vier Titeln in vier Rennen der große Triumphator, hatte den Sprung verpatzt und war nur von Platz 19 in den abschließenden 10-km-Langlauf gegangen. Bei seiner Aufholjagd ließ der 25-Jährige zuviel Kraft und hatte im Finale nichts mehr zuzusetzen.
Fabian Rießle als Sechster und Manuel Faißt als Neunter komplettierten ein erneut überragendes deutsches Team-Ergebnis mit fünf Athleten unter den besten Zehn.
Für die deutschen Kombinierer endete damit eine eindrucksvolle Siegesserie: Immer wenn der DSV in der laufenden Saison zuvor mit seinen Top-Kombinierern an den Start gegangen war, hatte der Sieger Rydzek (achtmal), Frenzel (siebenmal) oder Rießle (zweimal) geheißen. Als das Trio in Sapporo pausierte, sicherten sich Kircheisen und Watabe die Einzelsiege.
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