Mit einem breiten Grinsen sprintete Eric Frenzel ins Ziel - wohl noch nie war der einst so erfolgsverwöhnte König der Kombinierer so happy über einen zweiten Platz wie am Samstag im finnischen Kuusamo.
"Es war ein sehr guter Tag für mich heute, die Form passt, im Springen bin ich auf dem richtigen Weg. Ich bin überglücklich mit Rang zwei", sagte der 32 Jahre alte Sachse, für den im hohen Norden eine lange Durststrecke endete.
Seit zwei Jahren hatte der Rekordweltmeister nicht mehr auf dem Weltcup-Podest gestanden, diesmal war nur der überragende Norweger Jarl Magnus Riiber stärker. Weil auch Manuel Faißt als Fünfter und Sorgenkind Johannes Rydzek nach seinem besten Wettkampfsprung seit langem als Siebter überzeugten, war Bundestrainer Hermann Weinbuch sichtlich angetan.
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"Ich bin sehr zufrieden mit dem zweiten Platz von Eric. Wichtig, war dass wir beim Springen weiter nach vorne kommen. Das haben wir heute schon gezeigt, das kann aber noch besser werden", sagte der 60-Jährige im "ZDF".

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Riiber bleibt das Maß aller Dinge

Frenzel, zuletzt am 1. Dezember 2018 in Val di Fiemme Zweiter, lag nach dem Springen noch auf Platz sechster, attackierte am letzten Anstieg des 10-km-Langlaufs und lag im Ziel 50,1 Sekunden hinter Riiber. Norwegens Gesamtweltcup-Sieger der vergangenen beiden Jahre hatte bereits am Freitag triumphiert und feierte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Dritter wurde der Japaner Akito Watabe (+51,4 Sekunden).
Mit seinem 28. Weltcupsieg - dem 18. in den jüngsten 22 Einzelrennen - zog Riiber mit gerade einmal 23 Jahren in der "ewigen" Bestenliste mit Ronny Ackermann auf Platz drei gleich. Vor dem Ausnahmeathleten liegen nur noch der Finne Hannu Manninen (48 Siege) und Frenzel (43). Teamsprint-Weltmeister Fabian Rießle (Breitnau) wurde am Samstag Zwölfter.
Vinzenz Geiger (Oberstdorf), im Vorwinter einziger deutscher Sieger, sprang wie am Freitag schwach und musste sich mit Platz 20 zufrieden geben.

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(SID)

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