Zweitbester Deutscher war Vinzenz Geiger auf Platz zehn. Der dreimalige Olympiasieger Eric Frenzel, der den Schwarzwaldpokal zum dritten Mal in Folge hätte gewinnen und die Wandertrophäe damit in persönlichen Besitz nehmen können, erreichte nur Platz 18. Rekordweltmeister Johannes Rydzek landete auf Platz 22. "So haben wir uns das natürlich nicht vorgestellt", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch in der "ARD".
Rießle war nach einem aus deutscher Sicht äußerst mäßigen Springen bei schwierigen und ständig wechselnden Windbedingungen als bester DSV-Starter von Platz 14 mit 1:15 Minuten Rückstand auf Riiber in den 10-km-Skilanglauf gegangen. "Die besten hatten Rückenwind und sind alle runtergefallen", sagte der Bundestrainer. Im bei frühlingshaften Temperaturen tiefen und sulzigen Schnee konnte Rießle aber nur anfangs Boden gutmachen.
Björn Kircheisen kam in seinem vorletzten Karrierewettkampf auf Rang 36 - schon das Springen hatte dem Routinier jedwede Hoffnung auf ein anständiges Abschneiden genommen. "Es macht mir keinen Spaß mehr zu springen, ich bin ehrlich gesagt nicht mehr in der Lage, konkurrenzfähig zu sein", sagte der Sachse in der ihm eigenen Deutlichkeit.
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Endspurt: Watabe hält Riiber in Schach

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