Frenzel kam bei seinem siebten Saisonsieg mit einem Vorsprung von 30,5 Sekunden auf Rydzek ins Ziel. "Ich weiß auch nicht, wo der kleine Bursche die Kraft hernimmt, unglaublich. Das hätte ich selber nicht für möglich gehalten", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch im ZDF. Rang drei ging mit deutlichem Rückstand an den Österreicher Bernhard Gruber, Fabian Rießle wurde Sechster.
Der 25 Jahre alte Rydzek hatte am Freitag und Samstag im Zielsprint noch knapp vor Frenzel gewonnen, am Finaltag schlug Frenzel jedoch eindrucksvoll zurück. "Ich habe mich heute sehr gut gefühlt. Am Ende habe ich alles mobilisiert, und das hat gut funktioniert", sagte Frenzel. Der Sachse hatte das Triple schon 2014, 2015 und 2016 gewonnen, damals war er jeweils sogar bei sämtlichen Starts unbezwungen geblieben.

Frenzel holt Rydzek ein

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Rydzek ging nach guten Sprüngen auf 106,0 und 105,5 m zunächst mit 18 Sekunden Vorsprung als Führender in den Mammut-Langlauf über 15 Kilometer. Dort erwies sich Frenzel als einziger Verfolger: Nach der Hälfte der Strecke hatte er seinen Teamkollegen eingeholt, nach elf Kilometern setzte er die entscheidende Attacke. Für Frenzel war es der 38. Weltcup-Sieg seiner Karriere, 13 davon holte er in seinem "Wohnzimmer" Seefeld.
Zur Belohnung erhielt Frenzel satte 200 Weltcup-Punkte und darf mehr denn je davon träumen, als erster Kombinierer der Geschichte zum fünften Mal die Gesamtwertung zu gewinnen.
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