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Kombination: Johannes Rydzek siegt und erobert Gelb von Eric Frenzel
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Publiziert 28/01/2017 um 16:12 GMT+1 Uhr
Komibinierer Johannes Rydzek hat auch die zweite Etappe des Seefeld-Triples in Österreich gewonnen. Der Weltmeister aus Oberstdorf sorgte knapp vor Olympiasieger Eric Frenzel und Samuel Costa (Italien) für den 14. deutschen Erfolg im 14. Einzelwettbewerb des WM-Winters. Als Krönung übernahm Rydzek vom dreimaligen Triple-Sieger Frenzel auch das Gelbe Trikot des Führenden im Gesamtweltcup.
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Fabian Rießle wurde Sechster.
Rydzek kam bei seinem sechsten Saisonsieg mit der Winzigkeit von 0,1 Sekunden vor Frenzel ins Ziel. "Das war wieder ein richtig hartes Rennen", sagte der glückliche Sieger im ZDF:
Rydzek hatte zunächst mit einem Sprung auf 103,5 m seine am Freitag eroberte Führung knapp verteidigt. In der Loipe bildete er mit Frenzel, Bernhard Gruber (Österreich) und Costa eine Vierergruppe, die ihre Verfolger um Fabian Rießle etwas überraschend auf Distanz hielt. Am Ende lief wie schon am Freitag alles auf das Duell zwischen Rydzek und Frenzel hinaus, das erneut Rydzek für sich entschied.
Seinen Mini-Vorsprung auf Frenzel nimmt Rydzek mit in den Mammut-Wettkampf am Sonntag mit zwei Sprüngen und einem 15-km-Langlauf. Der Sieger beim Höhepunkt des Weltcup-Winters erhält 200 Punkte, auf die auch Frenzel noch spekuliert. "Irgendwann werde ich auch einmal meine Fußspitze vorne haben", sagte "Mr. Seefeld", der zwölf seiner bisherigen 37 Weltcupsiege in dem WM-Ort von 2019 gefeiert hat.
"Johannes und Eric sind derzeit fast gleich stark. Johannes hat momentan aber das Glück des Tüchtigen und ist immer vorne", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch. Für die WM in Lahti (22. Februar bis 5. März) bleibt seine Mannschaft klar in der Favoritenrolle: Rydzek und Frenzel (je 6 Siege) und Rießle (2) haben bislang sämtliche Siege des Winters unter sich ausgemacht.
Pechvogel Riiber erneut verletzt
Im Gesamtweltcup zog Rydzek mit 1030 Punkten an Titelverteidiger Frenzel (1024) vorbei, Dritter bleibt Rießle (759). Routinier Björn Kircheisen musste sich wie am Freitag mit Rang elf begnügen und folgt mit 488 Zählern auf dem fünften Rang.
Pechvogel der Kombinierer bleibt derweil Jarl Magnus Riiber. Der Norweger, der für die WM als schärfster Konkurrent des DSV-Teams galt, kugelte sich beim Anziehen seines Sprunganzuges zum dritten Mal innerhalb eines Jahres die Schulter aus. Am Samstag wurde bekannt, dass der 19-Jährige operiert werden muss und seine Saison vorzeitig beendet.
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