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Jarl Magnus Riiber gewinnt den Gesamtweltcup - sechs Deutsche in den Top 12
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Publiziert 23/02/2020 um 18:00 GMT+1 Uhr
Der Norweger Jarl Magnus Riiber hat mit seinem 13. Sieg im 15. Rennen vorzeitig den Gesamtweltcup der Kombinierer gewonnen. Die deutschen Asse waren in Trondheim stark - aber nicht stark genug. Eric Frenzel war der beste DSV-Kombinierer und holte den fünften Platz. Dahinter reihen sich Manuel Faißt (6.), Vinzenz Geiger (8.), Terence Weber (9.), Fabian Rießle (10.) und Johannes Rydzek (12.) ein.
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Die deutschen Kombinierer zeigten mit sechs Mann unter den besten Zwölf große mannschaftliche Geschlossenheit, doch bei der großen Show von Jarl Magnus Riiber und dem Rest der Norweger waren sie nur Nebendarsteller: Beim Vierfach-Triumph des Teams Norge beim Heimspiel in Trondheim gewann Überflieger Riiber frühzeitig den Gesamtweltcup - die DSV-Stars konnten da nur staunen.
"Mit dem Teamergebnis bin ich sehr zufrieden. Im Springen sind wir einen Schritt nach vorne gekommen", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch in der ARD, ließ aber schnell das große "Aber" folgen:
Rekordweltmeister Eric Frenzel durfte zumindest kurz auf sein erstes Top-3-Ergebnis seit Januar 2019 hoffen, landete aber letztlich als bester Deutscher auf Platz fünf. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen. Ich hatte mit dem Podest geliebäugelt, aber ich hoffe, dass ich den Schwung mitnehmen kann", sagte der Routinier.
Riibers sechster Sieg in Serie
Hinter Frenzel überzeugten auch Manuel Faißt am Samstag als Fünfter bester Deutscher, auf Platz sechs, Vinzenz Geiger (8.), Terence Weber (9.), Fabian Rießle (10.) und Johannes Rydzek (12.) - gegen Norwegens Armada um Rekordjäger Riiber war aber kein Kraut gewachsen.
Der 22-Jährige Riiber feierte seinen sechsten Sieg in Serie und steht damit schon vier Rennen vor Saisonende wie im Vorjahr als Gewinner der Kristallkugel fest. Mit seinem 13. Sieg im 15. Wettkampf des Winters sicherte sich Riiber zudem den alleinigen Saisonrekord.
Riiber führte ein Norge-Quartett an und setzte sich vor seinen Landsleuten Jens Luraas Oftebro (+29,4 Sekunden), Espen Björnstad (+35,5) und Jörgen Graabak (+54,7) durch. Einzig Graabak hätte Riiber rechnerisch im Weltcup noch abfangen können.
Riiber, der erst seine sechste Weltcup-Saison bestreitet, schob sich derweil mit 26 Siegen bereits auf den vierten Platz der "ewigen" Bestenliste vor. Nur noch der Finne Hannu Manninen (48 Erfolge), Frenzel (46) und Ronny Ackermann (28) liegen vor dem Norweger. Den bisherigen Rekord von zwölf Saisonsiegen hatten Riiber selbst (2018/19) und Manninen (2005/06) gehalten.
(SID)
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