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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nun auch für Olympia 2036 in Deutschland trotz Bedenken wegen Nazispielen
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Publiziert 07/06/2026 um 14:59 GMT+2 Uhr
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht sich nun doch für Olympische Spiele 2036 in Deutschland aus. Gegenüber der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" sagte der 70-Jährige hierzu, Deutschland habe "großartige Sportstätten" und eine "sportbegeisterte Bevölkerung". Anfang des Jahres hatte Steinmeier noch historische Bedenken aufgrund des Datums der Spiele geäußert.
Frank-Walter Steinmeier hier bei der Eröffnung der Winterspiele in Mailand
Fotocredit: Getty Images
Olympia 2036 in Deutschland würde genau 100 Jahre nach den Spielen unter Adolf Hitler stattfinden.
Diese Bedenken seien nicht verschwunden, heißt es aus dem Bundespräsidialamt. Steinmeier sei aber überzeugt, dass alle Beteiligten verantwortungsvoll mit dem Datum umgehen würden.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) begrüßt die Unterstützung durch das Staatsoberhaupt. Eine breite politische Rückendeckung sei international enorm wichtig, sagte Vorstandschef Otto Fricke der "ARD".
Am 26. September soll bei einer DOSB-Mitgliederversammlung in Baden-Baden entschieden werden, mit welcher deutschen Bewerbung es weitergeht. Im Rennen sind noch Berlin, München und Köln/Rhein-Ruhr. Der DOSB ist bereits offizieller Bewerber beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) für die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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