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Olympia 2026 in Mailand und Cortina: IOC schließt Russland bei Winterspielen aus - Einzelathleten unter neutraler Flagge
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Publiziert 19/09/2025 um 17:47 GMT+2 Uhr
Die Sportnation Russland bleibt auch bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo außen vor. Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist bei ihrer Sitzung in Mailand übereingekommen, angesichts des fortlaufenden Angriffskrieges gegen die Ukraine Sportlerinnen und Sportler aus Russland wie in Paris 2024 nur als Einzelathleten unter neutraler Flagge zuzulassen.
Die Olympischen Ringe vor dem Start der Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo
Fotocredit: Getty Images
Dazu müssen für eine Teilnahme noch weitere Kriterien erfüllt werden. Dies gab IOC-Präsidentin Kirsty Coventry am Freitag bekannt: "Der Vorstand wählt denselben Ansatz wie in Paris. Nichts hat sich geändert." Mit dieser Entscheidung war im Vorfeld gerechnet worden.
"Wir sind von der Art und Weise, wie die Dinge in Paris abgewickelt wurden, überzeugt und müssen für Fairness sorgen", führte die Nachfolgerin des Deutschen Thomas Bach aus.
Bei den Sommerspielen in Frankreichs Hauptstadt waren im vergangenen Jahr nur 15 Aktive aus Russland sowie 17 aus Belarus als "Neutrale" am Start gewesen. Derzeit bemühen sich je zwei Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer aus dem Riesenreich bei der Olympia-Nach-Qualifikation in Peking um Tickets für die Spiele in knapp fünf Monaten.
Die Größe der Delegationen in Mailand und Cortina d'Ampezzo hängt nun von den internationalen Fachverbänden ab, die für den Qualifikationsprozess verantwortlich sind und von denen einige weiterhin Russen und Belarussen von ihren Wettkämpfen ausschließen.
Athleten teilweise zugelassen, einige lehnen ab
Derzeit bemühen sich allerdings beispielsweise je zwei Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer aus Russland bei der Olympia-Nach-Qualifikation in Peking um Tickets für die Spiele in knapp fünf Monaten.
Wenige Tage nach dem Angriff Russlands mithilfe von Belarus auf die Ukraine am 24. Februar 2022 hatte das IOC allen internationalen Sportverbänden empfohlen, Athleten und Teams aus Russland und Belarus nicht zu internationalen Wettkämpfen einzuladen.
Diese Empfehlung lockerte die Ringe-Organisation im März 2023. Unter anderem unter der Prämisse, den Krieg nicht zu unterstützen oder keine Verbindung zum Militär zu haben, wurden immer mehr Einzelathleten von den jeweiligen Fachverbänden wieder zugelassen.
Vor den Sommerspielen von Paris verzichteten einige russische Verbände aus Protest gegen die Sanktionen auf die Entsendung formal zugelassener Athleten.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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