Eurosport

Isabell Werth siegt in der Weltcup-Etappe von Lyon

Isabell Werth siegt in der Weltcup-Etappe von Lyon

02/11/2018 um 22:30Aktualisiert 02/11/2018 um 22:31

Isabell Werth hat bei ihrem ersten Start in der noch jungen Weltcup-Saison zum Auftakt einen Sieg hingelegt, der an ihrer Souveränität keinen Zweifel lässt.  Die Basis für eine erfolgreiche Saison im FEI Weltcup ist damit gelegt, das Ziel - der fünfte Weltcup-Titel - aber noch lange nicht erreicht.

Bereits zum dritten Mal in Folge sicherte sich Deutschlands Dressur-Königin Isabell Werth den Sieg in der FEI Weltcup-Etappe von Lyon.  Für ihren persönlichen Saison-Auftakt hatte sie ihren 12-jährigen Wallach Emilio ausgewählt. Mit dem Sieg in der Weltcup-Kür und damit verbunden einem Plus von 20 Punkten auf ihrem Weltcup-Konto, hätte es besser nicht laufen können. Die Grundlage für den vierten Sieg in Folge und damit den insgesamt fünften Weltcup-Sieg ihrer Ausnahme-Karriere hat die 49-Jährige mit dieser Leistung gelegt. Dabei muss sich Isabell Werth nicht zwingend über die Punkte für das Finale in Göteborg Anfang April 2019 qualifizieren – als Titelverteidigerin ist sie ohnehin gesetzt.

Den Sieg erzielte Isabell Werth wie gewohnt souverän. Mit dem Ergebnis von 84,479 Prozent konnte sie rund vier Prozentpunkte mehr vorweisen als der zweitplatzierte Schwede Patrik Kittel (80,980). Kittel, der im Oktober zum ersten Mal Vater geworden ist und in Lyon mit seinem Neuzugang Delatio Turnier-Premiere feiern konnte, äußerte nach der Siegerehrung, dass er nun nachhause fahren und üben muss. Schließlich ist das Debut mit Delatio gut gelungen und berechtigt zu Hoffnungen. Isabell Werth einen Weltcup-Etappen-Sieg zu entreißen, ist also nicht völlig ausgeschlossen. Abgesehen vom zweiten Platz, den er selbst erreiten konnte, durfte sich Patrik Kittel auch über das sehr gute Abschneiden seiner Schülerin freuen. Antonia Ramel war ihm bei der Weltcup-Etappe von Lyon dicht auf den Fersen. Sie erzielte mit einem Ergebnis von 80,060 Prozent Platz drei und verwies damit Dorothee Schneider auf Platz vier.

0
0