Bei der Staatsanwaltschaft in Lausanne ging eine Strafanzeige ein, die IOC und FEI mehrere Verletzungen des Tierschutzgesetzes vorwerfen.
In einem Schreiben, das auf der Homepage der Tierschutzorganisation zu finden ist, heißt es unter anderem, dass "die ganze Welt an diversen Tagen, insbesondere am 1., 5. und 6. August 2021, Tierquälerei beim Reitsport beobachten" konnte.
Mit zahlreichen Videos und Beweisstücken, darunter Schleus Umgang mit Saint Boy, untermauern die Tierschützer ihr Anliegen. In der Dressur, dem Vielseitigkeits- und Springreiten habe es ebenfalls mehrere Zwischenfälle gegeben, heißt es weiter.
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Dabei werden auch die beiden deutsche Dressur-Goldmedaillengewinnerinnen Isabell Werth und Dorothee Schneider genannt.

Annika Schleu schon wegen Tierquälerei angezeigt

Die Reiterinnen sollen die sogenannte Rollkur angewandt haben. Dabei wird der Hals des Pferdes "systemisch überdehnt" und könne laut IG "sehr schmerzhaft sein" und den Bewegungsablauf des Pferdes "möglicherweise nachhaltig" stören.
Im Springreiten lautete der Vorwurf der Tierschutzorganisation: "Was sich in Tokios Baji Koen Equestrian Park ereignete, war weit entfernt vom normalen Springreiten und sollte stattdessen als pure Tierquälerei während den Olympischen Sommerspielen in Tokio bezeichnet werden."
Zuvor waren bereits Annika Schleu und Fünfkampf-Bundestrainerin Kim Raisner vom Deutschen Tierschutzbund wegen Tierquälerei und Beihilfe zur Tierquälerei angezeigt worden.
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