Amstel Gold Race der Frauen: Mischa Bredewold krönt sich mit später Attacke am Cauberg zur Überraschungssiegerin beim Ardennenklassiker

Mischa Bredewold (SD Worx – Protime) hat mit einer späten Attacke am Cauberg das 11. Amstel Gold Ladies Edition für sich entschieden. Die 24-Jährige holte sich den ersten der drei Ardennenklassiker über 157,3 Kilometer zwischen Maastricht und Berg en Terblijt als Solistin mit je sieben Sekunden Vorsprung vor ihren Landsfrauen Ellen van Dijk (Lidl – Trek) und Puck Pieterse (Fenix – Deceuninck).

Highlights: Bredewold hängt die Favoritinnen beim Klassiker ab

Quelle: Eurosport

Zeitgleiche Vierte wurde die Französin Juliette Labous (FDJ – Suez), Rang fünf ging an die Italienerin Silvia Persico (UAE Team ADQ / +0:09). Den Sprint der nächsten Gruppe entschied mit 1:26 Minuten Rückstand Bredewolds Landsfrau und Teamkollegin Lorena Wiebes für sich.
Liane Lippert (Movistar / +1:55) war auf Rang 21 beste deutsche Teilnehmerin.
"Ich bin wirklich sehr überrascht und habe schon lange darauf gewartet, dass die Würfel einmal richtig für mich fallen. Ich hatte mental keine gute letzte Woche und bin meinem Team so unendlich dankbar. Profisport ist nicht einfach, manchmal investiert man so viel und es kommt trotzdem nichts dabei heraus. Da zweifelt man natürlich", kommentierte Bredewold im Ziel den 13. Sieg ihrer Profikarriere, den sie sich aus einer ursprünglich mehr als 20 Fahrerinnen starken Spitzengruppe heraus holte, in der ihr Team auch noch durch Wiebes und die Ungarin Blanka Vas vertreten war.
Die quantitative Übermacht spielte SD Worx dann clever aus. "Es war unser Plan, zu dritt in eine Ausreißergruppe zu gehen, da wir wussten, dass sich viel Aufmerksamkeit auf Lotte (Kopecky) richten würde. Ich fühlte mich zwar nicht konstant gut , doch als Ellen (van Dijk) nochmal zu Juliette (Labous) und Puck (Pieterse) nach vorne fahren wollte, hat es Klick in meinem Kopf gemacht", erklärte die frühere Europameisterin weiter.

Bredewold hängt van Dirk am Cauberg ab

Ihre Landsfrau van Dijk hängte sie dann an der letzten von fünf Überquerungen des Cauberg ab, nachdem die beiden sich kurz zuvor aus dem Spitzenquintett gelöst hatten.
"Auf den letzten zwei Kilometern habe ich etwas gezockt und eigentlich hasse ich diesen Cauberg. Als ich dann als erste alleine drüberfuhr, musste ich einfach nur noch Vollgas fahren. Der Sieg ist ein Traum für mich, das Amstel ist so ein großes Rennen in den Niederlanden", schloss Bredewold.
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Quelle: Eurosport


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