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Amstel Gold Race der Frauen 2026: Solistin jubelt vor Superstars - Paula Blasi gewinnt Klassiker für UAE-Team ADQ
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Update 20/04/2026 um 10:12 GMT+2 Uhr
Mit einem erfolgreichen Solo hat Paula Blasi beim Amstel Gold Race der Frauen den Topstars ein Schnippchen geschlagen und den größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert. Die Spanierin vollendete ihre 23 Kilometer vor dem Ziel gestartete Attacke erfolgreich und siegte mit knapp einer halben Minute Vorsprung auf Kasia Niewiadoma und Demi Vollering, die um den zweiten Platz sprinteten.
Highlights: Favoritinnen ausgestochen - Ausreißer-Coup beim Amstel
Quelle: Eurosport
Die Favoritinnen reagierten viel zu spät auf Blasis Vorstoß und mussten sich mit den weiteren Podiumsplätzen zufriedengeben. Dabei holte sich mit 27 Sekunden Rückstand im Sprintduell die Polnische Meisterin Niewiadoma (Canyon- SRAM-zondacrypto) den zweiten Platz vor Europameisterin Vollering (FDJ United-Suez) aus den Niederlanden.
"Ich werde ein paar Wochen oder sogar Monate brauchen, um das zu realisieren", gestand die Siegerin im Ziel, "ich war vor meiner Attacke schon abgehängt gewesen und habe es dann einfach probiert. Ich bin überhaupt erst gestern ins Team für dieses Rennen gerückt, weil wir Ausfälle hatten", beschrieb die 23-Jährige ihr verrücktes Rennen.
Trotz ihrer Unerfahrenheit und Problemen bei der Positionierung im Feld hatte sie im Finale den richtigen Riecher, als sie 25 Kilometer vor Schluss einem Angriff von Nienke Vinke (SD Worx-Protime) folgte und ihre Konkurrentin drei Kilometer später an der vorletzten Cauberg-Passage abhängte. Dahinter schauten sich die Favoritinnen an und zögerten so lange, bis es zu spät war und Blasi sensationell triumphierte.
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Mut wird belohnt: Blasi stürmt zum Klassiker-Sieg beim Amstel
Quelle: Eurosport
Für Blasi war es nach einem Triumph im Bergzeitfahren bei der Tour de Romandie 2025 der zweite WorldTour-Erfolg ihrer Karriere und fünfte Profisieg überhaupt – obwohl sie erst im Mai 2025 aus dem UAE-Development in den Profikader hochgezogen worden ist.
Ende der Saison holte sie dann Bronze bei der U23-Weltmeisterschaft in Ruanda und gewann den U23-EM-Titel in Frankreich.
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Trinkfreudiges Podium: Blasi ext ihr Siegerbier weg
Quelle: Eurosport
Rüegg Fünfte, Lippert und Koch nicht vorne dabei
Erst 43 Sekunden hinter ihr kam in Berg-en-Terblijt nun die erste Verfolgerinnengruppe ins Ziel, wobei die Italienerin Letizia Paternoster (Jayco-AlUla) im Kampf um Platz vier die Schweizerin Noemi Rüegg (EF Education-Oatly) an deren 25. Geburtstag auf den fünften Platz verwies. Vorjahressiegerin Mischa Bredewold (SD Worx-Protime) blieb diesmal nur Platz 14.
Als beste deutsche Starterin belegte die Friedrichshafenerin Liane Lippert (Movistar / +3:23) den 28. Rang, zwei Positionen dahinter folgte Paris-Roubaix-Gewinnerin Franziska Koch, die als Vollering-Helferin 5:55 Minuten nach Blasi in derselben Gruppe wie Linda Riedmann (Lotto-Intermarché) ins Ziel kam.
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Fast falsch abgebogen auf dem Weg zum Sieg: Blasi versteuert sich
Quelle: Eurosport
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