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Bradley Wiggins' Ex-Trainer Sutton fordert: "Sag' die Wahrheit"
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Publiziert 07/03/2018 um 14:19 GMT+1 Uhr
Der Ex-Trainer von Team Sky, Shane Sutton, fordert vom britischen Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins und dem früheren Team-Arzt Richard Freeman eine Erklärung, in welchem Ausmaß sie Asthma-Medikamente verwendet haben. Laut eines Berichts des parlamentarischen DCMS-Komitees habe das Team eine "ethische Grenze" beim Gebrauch von leistungssteigernden Mitteln deutlich überschritten.
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Diese Mittel sind zum Teil mit Ausnahmegenehmigung laut Reglement erlaubt, wenn eine bestätigte medizinische Notwendigkeit vorliegt.
Der fünfmalige Olympiasieger Wiggins hatte am Montag gegenüber der "BBC" gesagt, er habe "zu 100 Prozent" nicht betrogen. Sutton will aber eine detaillierte Antwort. "Sie müssen es genau erklären“, meint der Australier, der zwischen 2010 und 2013 eine tragende Trainerrolle im Team Sky hatte, gegenüber "Sky Sports".
Wiggins hatte jeweils vor der Tour de France 2011, seinem Tour-Sieg 2012 und dem Giro d´Italia 2013 eine therapeutische Ausnahmegenehmigung zum Gebrauch des synthetischen Kortikosteroids Triamcinolon erhalten. Dieses wird vor allem Asthmatikern verschrieben.
Unstimmigkeiten bei Wiggins-Aussagen
Der Bericht, der "vertrauliches Material einer gut informierten Quelle" über die teaminterne Politik enthält, legt aber nahe, dass der 37-Jährige über vier Jahre hinweg bis zu neun Mal mit Triamcinolon behandelt wurde. Sutton fordert daher von Wiggins und Freeman eine Klarstellung dieser Ungereimtheiten zwischen dem Bericht und den bisherigen Aussagen von Wiggins.
"Ich kann nicht viel über die Einnahme dieses Mittels während oder nach eines Rennens sagen", erklärt Sutton, der im vergangenen Jahr vor dem Komitee ausgesagt hatte. Weiter meint er:
"Bradley ist Asthmatiker. Ich habe ihn nach Rennen nach Luft ringen sehen, ich habe gesehen, was er durchmachen muss. Ich kann aber nicht sagen, wie oft er es genutzt hat. Nur der Arzt und er selbst können uns das sagen", so Sutton.
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