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Classic Brugge-De Panne 2024: Elisa Balsamo bestätigt Topform mit Sieg im Sprint - Charlotte Kool geschlagen
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Publiziert 21/03/2024 um 18:57 GMT+1 Uhr
Elisa Balsamo (Lidl-Trek) hat vier Tage nach ihrem Heimsieg bei der Trofeo Alfredo Binda auch den Classic Brugge-De Panne gewonnen und sich dabei im Massensprint überlegen gegen Charlotte Kool (dsm-firmenich–PostNL) durchgesetzt. Damit bestätigte die 26-Jährige, die in De Panne schon 2022 als Weltmeisterin gewonnen hatte und 2023 Zweite war, ihre beeindruckend starke Form ein weiteres Mal.
"Lässt Kool alt aussehen": Balsamo sprintet zum nächsten Sieg
Quelle: Eurosport
Sie hat jetzt schon vier Saisonsiege auf ihrem Konto.
Dritte wurde nach 155 Kilometern auf völlig flachem Parcours die Polin Daria Pikulik (Human Powered Health) vor Chiara Consonni (UAE Team ADQ) aus Italien, der Australierin Georgia Baker (Liv–AlUla–Jayco) und der US-Amerikanerin Chloe Dygert vom Leipziger Team Canyon–SRAM.
Im Sprint-Finale setzte sich Balsamo ans Hinterrad von Kool, deren Team dsm-firmenich–PostNL das Rennen im Finale kontrolliert, die letzten Attacken vereitelt und dann auch den Sprint sehr stark vorbereitet hatte.
Kools Anfahrerin Rachele Barbieri lancierte den Spurt nach technischer schwieriger Anfahrt in De Panne auf der gebogenen Zielgeraden und erst 160 Meter vor dem Ziel traten vom Hinterrad der Italienerin sowohl Kool als auch Balsamo gleichzeitig an.
Bex als Solistin unterwegs
Dabei wurde schnell deutlich, dass die Weltmeisterin von 2021 die deutlich schnellere ist und am Ende gewann sie souverän mit einer Radlänge Vorsprung.
Bei bewölktem Himmel und elf Grad, aber kaum Wind, setzte sich das Peloton am Donnerstagmittag auf dem Großen Marktplatz von Brügge in Bewegung.
Es dauerte mehr als eine Stunde, bis sich mit Nathalie Bex (Chevalmeire) eine Solistin löste, was für Ruhe im Feld sorgte. Die Belgierin setzte sich innerhalb weniger Kilometer bis auf 1:45 Minuten ab, bevor das Peloton dann ab Kilometer 50 langsam mit der Verfolgung begann und Bex nach knapp 20 Kilometer langer Flucht schon wieder gestellt wurde.
Mit geschlossenem Feld ging es erstmals über das Ziel in De Panne, bevor sich zu Beginn der ersten der beiden 43-Kilometer-Runden um den Zielort und Veurne sowie das Überschwemmungsgebiet 'De Moeren' mit der 24-jährigen Italienerin Alessia Vigilia (FDJ–Suez) und der 21-jährigen Niederländerin Lisa van Helvoirt (VolkerWessels) nochmal ein Duo löste.
Immer wieder neue Ausreißer
Als 64 Kilometer vor Schluss aber die kleinen und sehr windanfälligen Sträßchen in 'De Moeren' erreicht wurden, waren beide wieder gestellt.
Nun entwickelte sich ein sehr aktives Rennen. Für fünf Kilometer löste sich ein Quartett um Christina Schweinberger (Fenix–Deceuninck), das aber vehement verfolgt und deshalb wieder gestellt wurde.
Danach nahm Gladys Verhulst-Wild (FDJ–Suez) reiß aus, fuhr 20 Sekunden heraus, wurde aber eingangs der Schlussrunde erst von einem Sextett um Linda Riedmann (Visma–Lease a Bike) und kurz darauf auch vom gesamten Feld wieder gestellt.
23 Kilometer vor Schluss setzte sich dann nach einer kurzen Ruhephase Nina Buijsman (FDJ–Suez) ab. Die Niederländerin hatte lange nur zehn Sekunden Vorsprung, weil dsm-firmenich–PostNL im Feld Tempo bolzte.
Balsamo düpiert Kool im Sprint
Dann aber hörte das Team von Charlotte Kool damit 18 Kilometer vor Schluss auf und die Lücke wuchs schlagartig auf 1:15 Minuten an.
Zwölf Kilometer vor dem Ziel begann die niederländische Mannschaft aber wieder mit der Verfolgung und knabberte schnell Sekunde um Sekunde vom Vorsprung ihrer Landsfrau weg, so dass die dann doch schon 6,6 Kilometer vor dem Ziel gestellt werden konnte.
Von da an lief das Rennen auf den erwarteten Massensprint in De Panne zu, auch wenn Schweinberger 3,5 Kilometer nochmal einen Vorstoß wagte: dsm-firmenich–PostNL hatte alles unter Kontrolle und führte das Feld in Richtung Ziel.
Dort lancierte Rachele Barbieri den Sprint um den Sieg für Kapitänin Kool, doch von deren Hinterrad startete Balsamo ihren Spurt zeitgleich mit der Niederländerin und war auf den letzten 200 Metern schließlich die klar Stärkere.
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Quelle: Eurosport
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