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Critérium du Dauphiné 2024: Remco Evenepoel dominiert Zeitfahren - Belgier übernimmt Gesamtführung
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Update 05/06/2024 um 17:40 GMT+2 Uhr
Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step) hat sich auf der 4. Etappe beim Critérium du Dauphiné 2024 den Tagessieg geschnappt. Der Belgier war im Zeitfahren zwischen Saint-Germain-Laval und Neulise eine Klasse für sich und setzte sich auf den 34,4 Kilometern vor Joshua Tarling (Ineos Grenadiers) und Primoz Roglic (Bora-hansgrohe) durch. Damit avancierte Evenepoel auch zum neuen Gesamtführenden.
Highlights: Evenepoel dreht im Schlussakt auf
Quelle: Eurosport
Tarling befand sich bis zur zweiten Zwischenzeit gleichauf mit Evenepoel, wurde aber vom 24-Jährigen noch abgefangen und fiel auf den letzten neun Kilometern 17 Sekunden zurück. Roglic lag im Ziel 39 Sekunden hinter Evenepoel, im Gesamtklassement trennen die beiden 33 Sekunden.
Derek Gee (Israel-Premier Tech) musste sich nur einen Tag nach seinem Triumph bei der Bergankunft in Les Estables von der Gesamtführung verabschieden. Dem Kanadier fehlten in der Endabrechnung 1:24 Minuten auf Evenepoel.
"Ich bin stolz und glücklich", erklärte Evenepoel im offiziellen Siegerinterview mit Hinblick auf sein erfolgreiches Comeback nach dem schweren Sturz bei der Baskenland-Rundfahrt vor einigen Wochen.
"Das Team kann stolz auf all das sein, was es geleistet hat. Es war ein weiter Weg", führte er aus. "Jetzt auf diesem Niveau zu sein, ist ein gutes Zeichen für die Tour de France. Nun schauen wir von Tag zu Tag und wir werden sehen, wie dieses schöne Rennen enden wird."
Roglic: "Das ist erst der Anfang"
Trotz der Niederlage im direkten Duell mit Evenepoel zeigte sich Roglic keineswegs enttäuscht über das Ergebnis. "Das ist erst der Anfang", gab sich der Bora-Star kämpferisch.
Am Donnerstag stünde laut dem Slowenen zwischen Amplepuis und Saint-Priest (167 km, 2306 Höhenmeter) noch eine "einfachere Etappe" auf dem Programm. Danach geht es auf der Dauphiné in den Bergen um den Gesamtsieg. Bis zum Finale am kommenden Sonntag stehen noch drei Bergankünfte an.
Der deutsche Zeitfahr-Meister Nils Politt (+2:28) kam nach einem Missgeschick nicht über Rang 22 hinaus.
Der Kölner vom UAE Team Emirates bog fälschlicherweise rechts in eine Nebenstraße ein, musste umdrehen und verlor einige Sekunden.
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Da geht's nicht lang! Politt nimmt Patzer mit Lächeln hin
Quelle: Eurosport
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(mit SID)
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Emotionen pur: Gee feiert Sieg im Ziel mit seiner Verlobten
Quelle: Eurosport
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4. EtappeSaint-Germain-Laval → Neulise / 34.4 km
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R. EvenepoelBeendet
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