Ehefrau von Chris Froome gibt Update zu Mann nach Trainingssturz: Herz des Briten war lebensgefährlich verletzt
Chris Froome hat sich bei seinem Trainingssturz in der vergangenen Woche schlimmer verletzt als ursprünglich bekannt war. Wie Froomes Frau Michelle der britischen "Times" sagte, hätten die Ärzte, die den 40-Jährigen nach dem Unfall operierten, zusätzlich zu fünf gebrochenen Rippen und einer Rückenfraktur eine lebensgefährliche Perikardruptur - einen Riss im Herzbeutel - festgestellt.
Ob Chris Froome seine Karriere fortsetzt ist offen
Fotocredit: Getty Images
Froome hatte im Training in Frankreich bei rund 50 km/h einen Bordstein touchiert und war frontal in ein Verkehrschild gekracht. Im Anschluss war er mit einem Hubschrauber ins nahe gelegene Saint Anne Militär Hospital in Toulon geflogen worden.
Ein großes Glück, wie Michelle Froome betonte, da das Krankenhaus auf die den Brustkorb betreffende Chirurgie spezialisiert sei. "Es ist offensichtlich deutlich ernster als ein paar gebrochene Knochen", sagte sie.
Ihrem Mann gehe es den Umständen entsprechend gut, "aber es wird ein langer Heilungsprozess. Er wird eine Weile nicht auf einem Fahrrad sitzen."
Froomes Team Israel-Premier Tech hatte in einem ursprünglichen Statement zu dem Unfall noch erklärt, dass der viermalige Tour-de-France-Champion sich neben Rippenbrüchen und einer Lendenwirbelfraktur einen Pheumathorax zugezogen hatte.
Eine Rückkehr des siebenmaligen Grand-Tour-Gewinners in dieser Saison hatte bereits nach dieser Diagnose als unwahrscheinlich gegolten. Ob Froome seine Karriere überhaupt fortsetzen kann, scheint nun umso fraglicher - auch weil sein Vertrag am Ende des Jahres ausläuft.
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