"Ich habe mich für ein Studium der Sozialarbeit an der Open University eingeschrieben. Ich möchte Menschen helfen", sagte der 39-Jährige dem Magazin 'Big Issue'. Aufgrund seiner harten Kindheit mit schwieriger Beziehung zu seinem Vater sieht sich Wiggins zum einen gewappnet für die Arbeit im nicht immer einfachen Umfeld und gleichzeitig berufen, für Menschen da zu sein, denen es weniger gut geht.

Wiggins: "Nichts kann mich mehr schocken"

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"Als Jugendlicher habe ich schreckliche Dinge erlebt. Nichts kann mich mehr schockieren, diese mentale Stärke möchte ich nutzen, um als Sozialarbeiter zu arbeiten", sagte Wiggins. In seinem zweiten Leben wolle er nicht mehr als gefeierter Rad-Held und Olympiasieger wahrgenommen werden. "Wenn die Leute sagen: 'Oh, du bist dieser Radfahrer', dann sage ich: 'Nein, das war vor ein paar Jahren. Ich bin jetzt Sozialarbeiter'", so Wiggins.
Es sei zwar schön, wenn sich die Leute an seine Erfolge bei der Tour und den Olympiasieg beim Zeitfahren 2012 in London erinnern, dieses Leben wolle er aber "hinter sich lassen", betonte Wiggins. Auch sein Rad-Team Wiggins Le Col, in dem er überwiegend britische Nachwuchstalente fördert, wird er am Saisonende schließen. Als Motorrad-Reporter werde man ihn im kommenden Jahr aber vermutlich noch bei der Tour de France erleben.
(SID)

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