Giro d'Italia 2016: Die 11 Top-Videos - Spannung, Stürze, Emotionen mit Nibali, Chaves, Zakarin

Der Giro d'Italia 2016 steckte voller Highlights: Der packende Kampf um die Etappensiege und das Rosa Trikot vorweg, doch daneben gab es auch noch viele weitere Szenen, die das Rennen prägten - wir haben 11 Höhepunkte, Aufreger und Schrecksekunden im Video!

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Fotocredit: Eurosport

Neben den sieben deutschen Etappensiegen in beeindruckenden Sprints bzw. mit einem Überraschungscoup von Roger Kluge gab es beim 99. Giro d'Italia noch jede Menge weiterer Hingucker auf den 21 Etappen von den Niederlanden bis nach Turin.
Große Emotionen, spektakuläre Stürze, Sekundenkrimis, kuriose Momentaufnahmen - wir haben die besten Clips zur Italien-Rundfahrt noch einmal an den Start gebracht:
Große Geste nach großem Kampf: Aus der letzten Bergetappe entriss Vincenzo Nibali noch Esteban Chaves das Rosa Trikot. Ein bitterer Moment für die extra angereisten Eltern des Kolumbianers - doch im Ziel kam es sofort zur Umarmung mit dem Italiener. Großer Sport.
Doch die entscheidende Szene im Kampf um den Gesamtsieg gab es tags zuvor auf der 19. Etappe, als der souveräne Spitzenreiter Steven Kruijswijk die Kontrolle über sein Rad verlor und einen Salto in den Schnee lieferte. Zeitverlust und Verletzungen kosteten ihn das "maglia rosa" und auch einen Platz auf dem Podium.
Einen noch folgenreicheren Sturz gab es auf dieser Etappe für Ilnur Zakarin. Der Podiumskandidat aus Russland kam so schwer zu Fall, dass er sich Schulter und Schlüsselbein brach:
Tags darauf widmete Rein Taaramäe seinen Solo-Sieg auf der letzten Bergetappe seinem gestürzten Kapitän - der Este aus dem Katusha-Team grüßte Zakarin auf der Ziellinie mit einem Zorro-Zeichen...
Die Begeisterung der Fans kannte wie so oft gerade in Italien kaum Grenzen, manchmal war sie auch grenzwertig. Ein besonderes Beispiel, wo Begeisterung vor dem Fall kommt und gleichzeitig mal wieder ein Begleitmotorrad unangenehm auffiel, gab es auf der 14. Etappe:
Die Zeitfahren dieses Giro waren allesamt Sekundenkrimis - was bei dem kurzen Ritt zum Auftakt noch erwartbar war, wurde über die längeren und schwereren Distanzen zur Überraschung: Ein Bergzeitfahren mit Hundertstel-Entscheid über den Sieg wie zur Seiser Alm? Das sorgte allseits für ungläubiges Kopfschütteln.
Den Defekt des Giro erlebte Vincenzo Nibali bei diesem Kampf gegen die Uhr, wenigstens entschieden diese verlorenen Sekunden nicht am Ende über Gesamtsieg, Podium o.ä.:
Extrem knapp ging es auch im langen Zeitfahren durch die Toskana zu. Nicht um den Tagessieg, den sich der Ex-Skispringer Primoz Roglic holte und damit Revanche für seine hauchdünne Niederlage beim Auftakt in Apeldoorn nahm. Nein, zum Krimi wurde das "Fernduell" um Rosa. Um eine Sekunde rettete Gianluca Brambilla die Führung gegen Teamkollege Bob Jungels:
Mannschaftsgeist der Extraklasse zeigte Brambilla direkt bei der nächsten Etappe, als er sich im "maglia rosa" mit ganzer Kraft in den Dienst des Luxemburgers stellte und höchstpersönlich die Tempoarbeit übernahm und so dem Youngster zum Trikot verhalf:
Stürze gab es leider auch bei diesem Giro wieder in zu großer Zahl - doch der Synchron-Salto auf der 4. Etappe war jener mit der höchsten B-Note (und ohne böse Folgen):
Schließlich noch der Beweis, dass es den oft zitierten "lachenden Dritten" durchaus gibt und sich es sehr wohl lohnen kann, bis zuletzt auch auf scheinbar verlorenem Posten zu kämpfen:
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