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Giro d'Italia 2019: Bergankunft auf der 19. Etappe geht an Esteban Chaves
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Publiziert 31/05/2019 um 17:23 GMT+2 Uhr
Zwei Kolumbianer haben bei der Bergankunft des Giro d'Italia auf der 19. Etappe für Furore gesorgt - im Kampf um den Tagessieg wie auch in der Gesamtwertung. In San Martino di Castrozza triumphierte nach 151 Kilometern Esteban Chaves vom Team Mitchelton-Scott als Solist am Schlussanstieg, er hatte sich aus einer großen Ausreißergruppe nach vielen Attacken erfolgreich lösen können.
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Bei den Favoriten war es mit Miguel Angel Lopez (Astana) ein weiterer Kolumbianer, der sich von den Konkurrenten absetzen konnte: der Sechste der Gesamtwertung nahm den anderen Anwärtern auf das Giro-Podium in Verona zumindest 44 Sekunden ab.
Lopez ist im Klassement weiter Fünfter, nun aber nur noch 5:33 hinter dem Spitzenreiter zurück. Rafal Majka vom Team Bora-hansgrohe hat damit als Sechster jetzt 1:15 Rückstand auf den Träger des weißen Trikots.
Alle anderen Attacken, etwa von Primoz Roglic, wurden schnell unterbunden, vor dem beinharten Schlusswochenende verteidigte Richard Carapaz (Movistar) aus Ecuador das Rosa Trikot weiter.
Chaves feierte seinen Sieg in den Armen seiner Eltern, die nach dem ersehnten Erfolg überglücklich waren.
Carapaz muss sich aber noch einiger Angriffe erwehren, bis sein Gesamtsieg feststeht. Die schwere 20. Etappe am Samstag zum Monte Avena (194km) bietet die finale Möglichkeit, große Abstände herauszufahren.
Für das Zeitfahren am Sonntag braucht der Kletterspezialist aus den Anden wohl ein gewisses Polster vor Vincenzo Nibali (Italien/Bahrain-Merida und Primoz Roglic (Slowenien/Jumbo-Visma). Nibali liegt auf Rang zwei 1:54 Minuten hinter Carapaz, Roglic folgt mit einem Rückstand auf das Maglia Rosa von 2:16 Minuten.
Der deutsche Meister Pascal Ackermann (Kandel/Bora-hansgrohe) hat den Sieg in der Sonderwertung für den punktbesten Fahrer wohl sicher, wenn er den Giro am Sonntag beendet. Der 25-Jährige geht mit einem Vorsprung von 13 Punkten (226:213) auf seinen französischen Rivalen Arnaud Démare (Groupama-FDJ) in die letzten beiden Etappen.
(SID)
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