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Giro d'Italia: Bergankunft mit Sekunden-Krimi ums Rosa Trikot
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Publiziert 18/10/2020 um 16:35 GMT+2 Uhr
Hauchdünn hat Spitzenreiter Joao Almeida das Rosa Trikot beim Giro d'Italia bei der Bergankunft auf der 15. Etappe verteidigt. Der Portugiese rettete 15 Sekunden seines Vorsprungs gegen Wilco Kelderman und bleibt damit im "aglia rosa". Der Niederländer wurde in Piancavallo Zweiter hinter Etappensieger Tao Geoghegan Hart (Großbritannien) vom Ineos-Team. Almeida kam als Vierter ins Ziel (+0:37).
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Das deutsche Sunweb-Team war dennoch der große Gewinner der Bergankunft vor dem Ruhetag, Kelderman machte viel Boden auf Almeida gut und ließ fast alle anderen Rivalen deutlich hinter sich. Mit Jay Hindley aus Neuseeland wurde Keldermans Edelhelfer noch Dritter der Etappe.
Hinter Almeida kam das Bora-Duo aus Rafal Majka (Polen) und Patrick Konrad aus Österreich auf den Plätzen fünf und sechs an, knapp anderthalb Minuten hinter dem Etappensieger. "Meiner Meinung nach war es die bisher schwerste Etappe beim Giro. Ich denke, Rafal und ich haben uns gut geschlagen. Es ist uns sogar gelungen, einige der Favoriten abzuhängen. Jetzt freue ich mich auf den morgigen Ruhetag", sagte Konrad.
"Gestern hat mir Filippo Ganna im Scherz gesagt: Tao, du bist jetzt dran mit dem Etappensieg. Natürlich freue ich mich darüber. Wir müssen den Giro seit dem Sturz von Geraint (Thomas, der in der 4. Etappe aussteigen musste, d. Red.) anders fahren als gewohnt. Aber wir kämpfen jeden Tag, und ich denke, die Ergebnisse können sich sehen lassen. Wir sind einfach eine gute Truppe", sagte Geoghegan Hart strahlend nach seinem bisher größten Sieg, den er dem verstorbenen Ineos-Sportdirektor Nicolas Portal widmete.
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Beinharter Kampf an der Bergankunft: Stars im Schlagabtausch
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Giro: Almeida litt für sein Rosa Trikot
Die Entscheidung führte Sunweb, das den Großteil der Etappe das Hauptfeld angeführt hatte, im 14 Kilometer langen und im Schnitt acht Prozent steilen Schlussanstieg herbei. Dem Tempodiktat fielen zunächst nacheinander die restlichen Mitglieder einer einstmals zwölfköpfigen Spitzengruppe zum Opfer. Als Letzter wurde der zweimalige Zeitfahrweltmeister Rohan Dennis (Ineos) 9,5 Kilometer vor Schluss gestellt.
Sieben Kilometer vor dem Ziel konnte auch der Mann in Rosa nicht mehr dem von Hindley angeführten Trio mit Geoghegan Hart und Kelderman folgen. "Ich bin glücklich, dass ich das Trikot verteidigen konnte, insofern war es ein guter Tag", sagte der Portugiese, der zugab: "Ja, ich habe gelitten. Das hat man mir im Gesicht angesehen. Das stört mich nicht, es macht mich eher stolz, denn ich habe alles gegeben."
In der Gesamtwertung machten Hindley und Geoghegan hart große Sprünge in die Top 5, insgesamt liegen nun nur noch elf Fahrer innerhalb von fünf Minuten.
Giovanni Visconti (Vini Zabu -KTM) erobert das Bergtrikot, Arnaud Démare (Groupama - FDJ) führt weiter die Punktewertung an, Almeida behauptete seine Führung in der Nachwuchswertung, Ineos Grenadiers festigte seine Spitzenposition in der Teamwertung.
Am Montag steht der zweite Ruhetag beim Giro d'Italia 2020 an, dann werden die Ergebnisse der neusten Corona-Tests mit Spannung erwartet.
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