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Giro d'Italia 2020: Königsetappe stellt Klassement auf den Kopf
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Publiziert 22/10/2020 um 16:37 GMT+2 Uhr
Die Königsetappe des Giro d'Italia 2020 über den Stelvio hat die Gesamtwertung auf den Kopf gestellt. Nach über sechs Stunden Schwerstarbeit über vier Pässe verlor Joao Almeida das Rosa Trikot, der Portugiese kam mit fast fünf Minuten Rückstand ins Ziel am Schlussanstieg zu den Laghi di Cancano. Neuer Spitzenreiter ist der Niederländer Wilco Kelderman, hauchdünn vor zwei Youngstern.
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Den Etappensieg holte der junge Australier Jai Hindley vom deutschen Team Sunweb, der damit auch auf Rang zwei der Gesamtwertung hinter seinem Teamkollegen Kelderman kletterte - zwölf Sekunden trennt das Duo. Kelderman kam als Etappen-Fünfter mit 2:18 Minuten Rückstand ins Ziel.
Zweiter der Etappe - zeitgleich mit Hindley - und Dritter im Klassement ist der Brite Tao Geoghegan Hart, nur 15 Sekunden beträgt der Rückstand des Briten vom Ineos-Team. Almeida rutsche auf den fünften Gesamtrang ab (+2:16).
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Showdown am Stelvio: Beinharter Kampf auf Königsetappe
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Der Österreicher Patrick Konrad vom Team Bora-hansgrohe verbesserte sich durch den sechsten Platz auf der 19. Etappe auf Rang sieben (+5:40). Beim knallharten Schlagabtausch der Favoriten, der schon am Stelvio begann und sich am Schlussanstieg fortsetzte, kamen am Ende nur zehn Fahrer innerhalb von fünf Minuten Abstand ins Ziel.
Auf den 207 km zwischen Pinzolo und Laghi di Cancano waren ein Anstieg der höchsten, zwei der ersten und einer der zweiten Kategorie zu bewältigen. Besonders der 24,7 km lange Anstieg zum Stilfser Joch, mit 2758 m der höchste Punkt des diesjährigen Giros, verlangte den Fahrern alles ab. Auf den Serpentinen zur Bergwertung kam es dann auch zur entscheidenden Attacke, die die Reste des Pelotons auseinanderriss.
Zunächst musste Almeida abreißen lassen, wenig später fiel auch Kelderman zurück. Doch der Niederländer konnte auf den restlichen Kilometern den Abstand gerade so noch in Grenzen halten und die Gesamtführung erobern.
Auf der letzten Bergetappe am Samstag auf veränderter Strecke und beim abschließenden Zeitfahren am Sonntag wird der Kampf um die Spitzenplätze in der Gesamtwertung weitergehen. Zuvor steht am Freitag die letzten Flachetappe nach Asti über 258 Kilometer an.
(mit SID)
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