Giro d'Italia 2021: Nikias Arndt verpasst Etappensieg - Ausreißer dominieren 8. Etappe

Nikias Arndt hat den ersten deutschen Etappensieg beim Giro d'Italia 2021 verpasst. Auf der 8. Etappe gelang ihm aber mit Platz drei ein starker Auftritt. Aus der neunköpfigen Ausreißergruppe des Tages belegte er am Ende den dritten Rang, 37 Sekunden hinter Solo-Sieger Victor Lafay aus Frankreich. Das Rosa Trikot verteidigte weiter der Ungar Attila Valter vor der schweren Bergetappe am Sonntag.

Solo zum ersten Profisieg: Lafay dominiert Finale der 8. Etappe

Quelle: Eurosport

"Ich bin echt zufrieden, dass ich Dritter geworden bin. Ich war wirklich beim letzten Anstieg total am Limit", sagte Arndt bei Eurosport. Auf der Zielgeraden hätte er fasst noch Francesco Gavazzi den zweiten Platz entrissen.
Emanuel Buchmann kam mit den anderen Favoriten auf das Giro-Podium mit 4:48 Minuten Rückstand auf den Etappensieger als 22. nach 170 Kilometern ins Ziel in Guardia Sanframondi am Ende eines kurzen Anstieges. Exakt 26 Fahrer umfasste diese Gruppe mit dem Rosa Trikot und dessen ärgsten Verfolgern Egan Bernal und Remco Evenpoel.
Buchmann ist vor der Bergankunft auf der 9. Etappe jetzt 15. der Gesamtwertung, sein Rückstand auf das "maglia rosa" liegt bei 1:40 Minute.
"Es war von Anfang an eine hektische Etappe mit viel Seitenwind, aber wir waren immer vorne mit dabei und nachdem sich die Ausreißergruppe gebildet hatte, war es ein ziemlich kontrolliertes Rennen. Ich hatte gute Unterstützung, meine Teamkollege brachten mich vor dem letzten Anstieg in eine sehr gute Position und ich kam mit der Gruppe von Favoriten ins Ziel. Ich bin auch zufrieden damit, wie ich mich heute fühlte, bei dem guten Wetter ging alles doch viel besser. Jetzt müssen wir sehen, was in den nächsten Tagen passiert", sagte Buchmann.
Tagessieger Lafay setzte sich am rund drei Kilometer langen Schlussanstieg aus der Ausreißergruppe ab und klettere zu einem souveränen Solo-Sieg für sein Cofidis-Team.
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"Ein guter Tag für uns": Arndt zieht Bilanz seines Ausreißer-Auftritts

Quelle: Eurosport

Giro: Aus für Sprintstar Ewan

Aufgeben musste den Giro 2021 der gestrige Etappensieger Caleb Ewan: Im Sondertrikot des Führenden in der Punktewertung stieg er mit Knieschmerzen noch während der ersten Rennstunde vom Rad. Für die Schrecksekunde der Etappe sorgte sein Sprint-Konkurrent Fernando Gaviria, der in der Ausreißergruppe auf einen Abfahrt stürzte, das Rennen aber fortsetzen konnte.
Am Sonntag geht es auf einer Hochgebirgsetappe über 158 Kilometer von Castel di Sangro nach Campo Felice mit insgesamt 3500 Höhenmetern und einer Schotterpassage kurz vor dem Ziel.
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Sturz gegen die Mauer: Sprintstar Gaviria crasht nach Attacke

Quelle: Eurosport

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