Giro d'Italia 2025: Red Bull-Bora-hansgrohe startet mit großem Ambitionen - Primoz Roglic will um Sieg bei Grand-Tour mitfahren

Ralph Denk, der Teamchef von Red Bull-Bora-hansgrohe, startet mit hohen Erwartungen in die 108. Ausgabe des Giro d'Italia am Freitag. Mit seinem Teamkapitän Primoz Roglic verfolgt das deutsche Team das Ziel, mindestens einen Platz unter den Top Drei im Gesamtklassement zu erreichen. "Wir haben uns viel vorgenommen", sagte Denk in einer Presserunde kurz vor dem Beginn der Italien-Rundfahrt.

Primoz Roglic will beim Giro voll angreifen

Fotocredit: Getty Images

"Wir haben den Giro bereits gewonnen, standen schon als Zweiter auf dem Podium und wären natürlich glücklich, wieder auf dem Podium zu landen", betonte Teamchef Ralph Denk die ehrgeizigen Ziele seines Teams bei der ersten dreiwöchigen Rundfahrt des Jahres.
Im Mittelpunkt steht dabei vor allem Top-Fahrer Primož Roglič, der bereits im März mit seinem Sieg bei der Katalonien-Rundfahrt seine hervorragende Frühform unter Beweis stellte.
Der Slowene weiß, wie es sich anfühlt, am Ende der drei Wochen in Rom ganz oben auf dem Podium zu stehen. 2022 sicherte er sich den Giro-Titel und feierte damit seinen vierten Grand-Tour-Erfolg.
An Rogličs Seite wird erneut Jai Hindley als wichtiger Helfer an den Start gehen. Zudem wird der Deutsche Nico Denz alles daran setzen, seinen Kapitän an die Spitze des Gesamtklassements zu führen. Das Giro-Team wird abgerundet von Daniel Martínez (Kolumbien), Jan Tratnik (Slowenien), Giovanni Aleotti, Gianni Moscon und Giulio Pellizzari (alle Italien).

Erfolge bei Klassikern bleiben aus

Trotz solider Leistungen im Frühjahr ist Teamchef Ralph Denk nicht vollständig zufrieden mit dem bisherigen Abschneiden seines Teams. Besonders bei den großen Klassikern blieben die erhofften Erfolge aus.
"Es ist uns nicht gelungen, die Talente, die wir verpflichtet haben, noch weiter zu entwickeln", resümierte der Deutsche mit Blick auf enttäuschende Resultate bei Rennen wie der Flandern-Rundfahrt oder Paris-Roubaix.

Red-Bull-Einstieg trägt erste Früchte

Ein erstes Zwischenfazit zum Einstieg von Red Bull als Co-Namensgeber fällt für Denk dennoch positiv aus: Die Entscheidung sei nach wie vor "sehr, sehr gut". Gleichzeitig betonte er jedoch, dass es intern noch einiges zu optimieren gebe.
"Wenn eine Organisation wächst, wird es komplexer, im Detail zu justieren. Es braucht Zeit, bis alle kleinen Zahnräder reibungslos ineinandergreifen", erklärte der Teamchef.
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Quelle: SID


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