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Giro d'Italia Donne - Sensation! 20 Jahre alte Antonia Niedermaier triumphiert auf Königsetappe
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Publiziert 04/07/2023 um 15:48 GMT+2 Uhr
Antonia Niedermaier (Canyon – SRAM) hat auf der Königsetappe beim 34. Giro d'Italia Donne alle Top-Favoritinnen hinter sich gelassen und erstmals in ihrer Karriere ein Rennen auf WorldTour-Niveau gewonnen. Die 20-Jährige aus Bad Aibling entschied das fünfte Teilstück über 105,6 Kilometer von Salassa nach Ceres vor Titelverteidigerin Annemiek van Vleuten (Movistar) für sich.
Highlights: Solistin Niedermaier feiert Debütsieg auf Königsetappe
Quelle: Eurosport
Nach einer Attacke kurz vor dem vorletzten Gipfel des Tages und einer anschließenden Solofahrt kam sie mit neun Sekunden Vorsprung auf van Vleuten ins Ziel.
Die Trägerin des Rosa Trikots, die in der letzten Abfahrt des Tages nur mit Mühe einen Sturz vermeiden konnte, vergrößerte als Tageszweite ihren Vorsprung im Gesamtklassement, in dem Niedermaier gleich 12 Positionen gut machten und nun auf Rang zwei geführt wird. Ich bin überwältigt, das ist mein erster Giro. Ich bin noch so jung und kann es noch nicht realisieren.
Ich habe bis zum Ende gezweifelt, ob ich es schaffen würde, erst an der Ziellinie war ich mir sicher, es ist so ein großartiges Gefühl, sagte Niedermaier, die den Sieg ihrer in diesem Jahr verstorbenen Großmutter widmete. Bei einem schweren Sturz ebenfalls in der letzten Abfahrt zog sich die gestrige Tagessiegerin Elisa Longo Borghini (Lidl – Trek) zwar blutende Wunden zu, konnte die Etappe aber beenden. Allerdings büßte die Italienische Meisterin, bisher Zweite der Gesamtwertung, fast acht Minuten ein und fiel damit im Klassement weit zurück.
1:26 Minuten hinter Niedermaier und van Vleuten sicherte sich die Neuseeländerin Niamh Fisher-Black (SD Worx) im Sprint einer vierköpfigen Verfolgerinnengruppe den dritten Rang vor der Französin Juliette Labous (DSM – firmenich) und der US-Amerikanerin Veronica Ewers (EF Education – Tibco –SVB).
Van Vleuten verteidigt Führung
Sechste wurde Longo Borghinis Teamkollegin Gaia Realini (+1:32).
Im Gesamtklassement liegt van Vleuten nun deutliche 2:07 Minuten vor Niedermaier und 2:18 Minuten vor Ewers, Juliette folgt mit genau drei Minuten Rückstand auf Platz vier vor Realini (+3:14). Es war so ein schwerer Tag, ich denke, das sieht man an meinem Gesicht, sagte van Vleuten im Ziel-Interview. Wir haben unser Ziel erreicht, Pink zu verteidigen.
Am Ende habe ich auch um den Etappensieg gekämpft, aber das Wichtigste ist, dass ich Zeit auf die anderen Klassementfahrerinnen gutmachen konnte, sagte die 40-Jährige, die zu diesem Zeitpunkt offenbar noch nicht über den Sturz von Longo Borghini informiert war. Van Vleuten führt auch die Punkte- und nun auch die Bergwertung an, Niedermaier übernahm die Spitzenposition in der Nachwuchswertung des Giro Donne.
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Emotionale Botschaft: Niedermaier widmet Coup verstorbener Oma
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