Kann Wout van Aert bei Strade Bianche zurückkehren? Chirurg gibt Prognose zum Heilungsprozess des Knöchelbruchs

Nach seinem Knöchelbruch und erfolgreicher OP könnte Wout van Aert offenbar bis zu drei Monate ausfallen. Zwar nannte sein Team Visma-Lease a Bike bisher keine konkrete Ausfallzeit - das jedoch machte der französische Chirurg Gilbert Versier. Sollte sich seine Prognose bewahrheiten, wäre eine Rückkehr zur Flandern-Rundfahrt realistisch. Van Aerts Rennstall scheint aber noch optimistischer zu sein.

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Quelle: Eurosport

"Die vollständige Knochenheilung dauert sechs bis acht Wochen, wobei eine vollständige Ruhigstellung mit einem Gipsverband oder einer Schiene für einen Monat erforderlich ist", sagte Versier der "L'Équipe".
Nach vier bis sechs Wochen könne der Knöchel wieder belastet und gegangen werden, so der französische Chirurg, der als Orthopäde und Traumatologe bei der Tour de France tätig ist.
Auch Rollentraining sei dann wieder möglich, wenn die Fraktur gut verheilt sei. "Die Rückkehr auf die Straße dauert etwa zwei Monate, drei braucht man für eine vollständige Rückkehr zum Wettkampf", schätzt Versier den Comeback-Prozess für van Aert ein.
Zeitlich würde das für den belgischen Klassikerspezialisten reichen, um rechtzeitig startbereit für die Flandern-Rundfahrt (5. April) und Paris-Roubaix (12. April) zu werden - wenngleich dann kaum Zeit zur Vorbereitung bliebe.
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Ein Knöchelbruch zwingt Wout van Aert zur Pause.

Fotocredit: Getty Images

Hoffnung auf Strade Bianche lebt

Ursprünglich sollte Strade Bianche (7. März) das erste große Saisonziel für van Aert sein. Versiers Einschätzung zufolge erscheint das also unrealistisch.
Bei Visma-Lease a Bike scheint die Hoffnung auf eine Strade-Bianche-Teilnahme aber dennoch zu leben, schreibt die belgische Tageszeitung "Het Laatste Nieuws". Der Grund: Bei dem Bruch im rechten Knöchel, den sich der 31-Jährige beim Cross-Rennen in Mol zuzog, sei die Sehne nicht betroffen.
Der Zeitung zufolge sei der gebrochene Knochen vom Fußspezialisten einer Klinik in Herentals erfolgreich fixiert worden. Die Verletzung der Sehne um diesen Knochen herum sei jedoch glimpflich ausgefallen - eine gute Nachricht für van Aerts Rehabilitationsdauer und die vorübergehende Unterbrechung seines Trainings.
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In dieser Kurve brach sich Wout van Aert den Knöchel.

Fotocredit: Getty Images

"Alles-wird-gut-Stimmung" in van Aerts Umfeld

Wandern und Laufen seien aufgrund des Knochenbruchs noch etwas schwierig, aber die Drehbewegung beim Radfahren wäre bereits weniger unüberwindbar, schreibt "Het Laatste Nieuws". Dank der Klickpedale sitzt der Fuß relativ fest.
Radfahren könne also bald möglich sein, wenn auch nicht schmerzfrei. Einheiten auf dem Rollentrainer wären recht bald wieder realistisch. Auch deshalb habe am Freitagabend nach der Untersuchung in Herentals eine "Alles-wird-gut-Stimmung" in van Aerts Umfeld geherrscht.

"Reale Chance" auf Saisonauftakt Anfang März?

Zwar hält sich Visma-Lease a Bike nach der erfolgreichen Operation am Samstag mit weiteren Nachrichten zu van Aert zurück. Laut "Het Laatste Nieuws" gebe es aber die Hoffnung, dass vorsichtige Trainingseinheiten auf der Rolle ihn vor einem größeren Konditionsrückstand bewahren könnten.
Informationen der belgischen Tageszeitung zufolge bestehe "eine reale Chance, dass der toskanische Schotterklassiker am 7. März das erste Straßenrennen für van Aert in diesem Jahr wird".
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(mit radsport-news.com)
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Finale Furioso: Van Aert schlägt Pogacar in Paris

Quelle: Eurosport


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