Vuelta Femenina: Charlotte Kool nutzt Fauxpas von Marianne Vos aus - Niederländer siegt auf letzten Metern

Charlotte Kool (DSM) hat den erwarteten Massensprint am Ende der 2. Etappe bei der Vuelta Femenina (2.WWT) in Pilar de la Horadada für sich entschieden. Die Niederländerin setzte sich nach 105,8 Kilometern und einem höchst hektischen Finale vor Marianne Vos (Jumbo-Visma) durch und fing ihre Landsfrau dabei erst auf den letzten 25 Metern ab.

Highlights: Kool beißt sich zum Sieg - Vos übernimmt Gesamtführung

Quelle: Eurosport

"Ich freue mich riesig. Das ist mein erster großer Sieg bei einer Grand Tour. Und es ist wirklich schön, dass schon bei der ersten Möglichkeit für einen Sprint zu schaffen", strahlte Kool im Siegerinnen-Interview.
"Es war ein hektisches Finale - und das wussten wir vorher. Ich war fast eingebaut, aber glücklicherweise habe ich noch das richtige Hinterrad gefunden."
Tagesdritte wurde die US-Amerikanerin Chloe Dygert (Canyon-SRAM), die schon 550 Meter vor dem Zielstrich ihren Sprint angezogen und eine beachtliche Lücke gerissen hatte. Rund 50 Meter vor der Linie rauschte aber Vos an ihr vorbei, schaute kurz über ihre Schulter und dachte wohl, sie würde gewinnen.
Dann aber erblickte sie doch noch Kool, die aus dem Windschatten heraus zum Sieg vorbeizog. "Es war ein wirklich langer Sprint, dank Chloe - das war wirklich hart", so Kool.

Vos tröstet sich mit Gesamtführung

Vos durfte sich über ihre Sprint-Niederlage nach dem Leichtsinnsfehler mit dem Blick über die Schulter mit der Übernahme der Gesamtführung hinwegtrösten.
Sie führt die Vuelta nun mit drei Sekunden Vorsprung vor Dygert und sechs Sekunden vor ihrer Jumbo-Teamkollegin Anna Henderson an, die das Rote Trikot nach dem Auftaktsieg im Teamzeitfahren bekommen hatte.
"Morgen ist es noch flacher - Let's go", freute sich Kool, die mit ihrem Sprintsieg die Führung in der Punktewertung übernahm, schon auf die nächste Möglichkeit für einen Massensprint. Während Vos das Rote Trikot der Gesamtführung und Kool das Grüne Trikot der Punktbesten trägt, übernahm Jade Wiel (FDJ-Suez) das Gepunktete Trikot der besten Bergfahrerin.
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Quelle: Eurosport

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