Vuelta Femenina 2025: Marianne Vos rehabilitiert Visma-Lease a Bike mit Sprintsieg auf der zweiten Etappe - Letizia Paternoster erobert Rotes Trikot

Marianne Vos hat die 2. Etappe der Vuelta Femenina gewonnen. Nachdem ihr Team Visma-Lease a Bike am vergangenen Tag beim Mannschaftszeitfahren den Start verpasst hatte, betrieb die Niederländerin im Sprint nach 99 Kilometern in Sant Boi de Llobrigat Wiedergutmachung für ihre Equipe. In einem reduzierten Massensprint setzte sich die 37-Jährige in einem anspruchsvollen Sprint durch.

Highlights: Vos holt Sprintsieg - Stürze in der Zielkurve

Quelle: Eurosport

Im Zielsprint eines reduzierten Feldes kam Vos vor Letizia Paternoster (Liv-AluLa-Jayco) und deren italienischer Landsfrau Letizia Borghesi (EF Education-Oatly) durch.
Ellen van Dijk (Lidl-Trek) war nicht in der vorderen Gruppe und muss das Rote Trikot der Gesamtführenden an Paternoster abgeben.
Franziska Koch (Picnic-PostNL) wurde starke Siebte, Liane Lippert (Movistar) Elfte.
"Es fühlt sich wirklich gut an, besonders wenn das gesamte Team - nicht nur bei diesem Rennen, sondern schon die ganze Saison über - so viel Einsatz zeigt. Nach dem gestrigen Vorfall (die Startverzögerung, d. Red.) wollten wir diese Energie mit in den heutigen Tag nehmen und haben uns voll reingehängt. Ich bin sehr glücklich, dass ich es geschafft habe", kommentierte Vos ihren im Regen eingefahrenen fünften Vuelta-Etappensieg.

Vos profitiert von perfekter Unterstützung

Dabei profitierte sie im anspruchsvollen Finale von der starken Unterstützung durch Paris-Roubaix-Siegerin Pauline Ferrand-Prévot und der jungen Britin Imogen Wolff, die in Barcelona zu den beiden Visma-Fahrerinnen gehört hatte, die aufgrund eines verzögerten Rad-Checks verspätet das Rennen in Angriff genommen hatte.
Ellen van Dijk (Lidl-Trek) war nicht in der ersten Gruppe und musste das Rote Trikot der Gesamtführenden an Paternoster abgeben. Franziska Koch (Picnic-PostNL) wurde starke Siebte und damit beste deutsche Fahrerin, die Friedrichshafenerin Liane Lippert (Movistar) belegte den elften Platz.
"Ich wollte unbedingt gewinnen, denn ich hatte mir das Finale angeschaut und gedacht, dass es mir gut liegen könnte. Ich habe versucht, in der Abfahrt anzugreifen, da sie technisch anspruchsvoll war und ich gerne bergab fahre. Das Finale war knifflig und gefährlich, da es sehr nass war. Marianne Vos war in der letzten Kurve besser als ich, und es war unmöglich, den Sieg zu holen. Dieser zweite Platz war das Beste, was ich heute erreichen konnte. Aber hinterher sagten sie mir, dass ich das Rote Trikot habe, und das war für mich eine große Emotion", kommentierte die 25-jährige Paternoster ihr bestes Ergebnis in dieser Saison, das sie an die Spitze der Gesamtwertung der 11. Spanien-Rundfahrt der Frauen brachte.

Paternoster übernimmt Gesamtführung

Im Gesamtklassement liegt sie nun zwei Sekunden vor der Niederländerin Femke Gerritse (SD Worx-Protime). Die folgenden vier Plätze belegen mit je drei Sekunden Rückstand die Lidl-Trek-Fahrerinnen Anna Henderson, Niamh Fisher-Black, Riejanne Markus und Shirin van Anrooij.
Titelverteidigerin Demi Vollering (FDJ-Suez /+0:09) verbesserte sich auf Rang 13, die Deutsche Meisterin Koch (+0:12) rückte auf Position 21 vor.
Vos führt die Punktewertung an, die Spanierin Ane Santesteban (Laboral-Kutxa) ist erste Trägerin des Bergtrikots.
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Quelle: Eurosport


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